Ausflug in den Wildtier- und Erlebnispark Daun

Bei tollem Wetter ging es am Vatertag stau- und stressfrei über den Hunsrück in Richtung Daun in der Eifel zum dortigen Wildtier und Erlebnispark.

Bevor es in den Park ging fuhren wir noch ein paar Mal mit der dortigen Sommerrodelbahn in Berg hinunter. Gott sei Dank hatten wir kleine Scheine da es Tickets nur am Automaten gibt und dieser nur 5 und 10 Euroscheine neben Hartgeld schluckt.

Der benachbarte Wildtierpark ist etwas besonders. Durch den Park führt ein 8 Kilometer langer Weg, den man mit dem eigenen Auto befährt und an verschiedenen Haltepunkten und Stationen parkt und dort von Tribünen oder auch direkt auf dem Weg die Tiere beobachten und treffen kann. Für die Tiere gibt es Wildfutter in Form von getrocknetem Mais zu kaufen.

Esel D75_5211

Hast du Futter ??

Die erste und größte Station in die Affenschlucht. Auf einem ca. 1 km langem Rundweg läuft man durch die Schlucht und trifft überall auf Berberaffen. Dabei ist man von den Affen weder durch Zäume oder Gitter getrennt. Die Affen chillen teilweise direkt auf dem Weg.

Berberaffe Wildpark Daun

Fotomodel

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Workshop mit Elena Shumilova in Brüssel

Letztes Freitag machte ich mich auf den Weg nach Brüssel um dort einen zweitägigen Workshop mit Elena Shumilova zu besuchen. Ich denke jeder kennt Fotos dieser großartigen russischen Fotografin auch wenn er ihren Namen nicht kennt.

Da ich Zeit hatte, nahm ich den langen Weg über die Mosel und die Eifel in Richtung Brüssel.

Der Workshop startete am nächsten Samstag mit einer kleinen theoretischen Einstimmung bevor wir uns zum shooten in Villers Abbeye nahe Brüssel trafen.

Villers Abbey DSC03966

 

Zunächst einmal überraschte mich die Sorgfalt, mit der Elena die Kleidung des Models aussuchte. Diese hatte die Vorgabe einfache Kleidung ohne bunte Farben  vorwiegend in Erdtönen mitzubringen. Aus mehreren großen Taschen wählte Elena nach mind. 30 min schauen, anhalten und probieren sodann die passende Kleidung aus.

Zusammen mit einer gemieteten Ziege startete sodann das Shooting in den Ruinen der Abtei an verschiedenen Locations.

Model mit Ziege DSC03108


Abbey DSC03869

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Ausflug ins Dreiländereck Verdun und Saarschleife

Mit einem neuen Auto macht spazieren fahren wieder richtig Spaß. Und so ging es letztes Wochenende erst nach Verdun und dann zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife bei Mettlach.

Verdun DSC02969

Bei herrlich warmen Frühlingswetter wirkten die viele Kreuze auf dem Soldatenfriedhof von Douaumont irgendwie nicht der Stimmung angepasst. Mit einer Belichtungszeit von länger als 1 Minute und in schwarz weiß passt es schon eher finde ich.

DSC02985

Von Douaumont ging es weiter zur Saarschleife nach Mettlach.

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Fotowochenende

Am Freitag ging es in Richtung sächsische Schweiz. Als wir morgens um 4.30 Uhr aus dem Hotel kamen, wartete bereits die erste Überraschung. Mehrere cm Schnee auf dem Auto.

Gegen 05.10 Uhr trafen wir uns mit den übrigen Teilnehmern des Fotoworkshops mit Benjamin Jaworskyj an der Bastei. Leider wurde nichts aus schönen Sonnenaufgangsfotos aufgrund Regenwetters.

Basteibrücke

Trotzdem gab es viele interessante Motive zu entdecken.

Benjamin Jaworksyj

Bastei

 

Weiter ging es zu einem Wasserfall, der normalerweise alle 30 min aufgestautes Wasser für spektakuläre Fotos frei lässt. Allerdings ausgerechnet nicht als wir da waren.

Wasserfall

 

Richtig gut war sodann der Entschluss von Ben, weniger weit und weniger steil im Regen zu laufen und statt dessen lieber zu einem richtig tollem Bachlauf nach Tschechien zu fahren. Hierfür war das Wetter ideal.

Bach

Bach Schärfenebenen

Nach 8 Stunden fotografieren ging der Workshop zu Ende und wir fuhren wieder zurück nach Wiesbaden.

Das Wetter – schnell mal nach Holland

Wie es so kommt schaue ich Freitag morgen aus dem Fenster und die Sonne lacht mich an. Immer lauter kommt der Drang „fotografieren“ und so schaue ich mir schnell den Bedeckungsgrad des Himmels auf Kachelmannwetter an und 10 min später habe ich meinen Fotokoffer geschnappt und bin auf dem Weg nach Holland.

Mein Ziel sind die Windmühlen von Zaanse Schans und 4,5 Stunden später bin ich dann da.

WindmühlenBank

Nach ein wenig rumlaufen wollte ich eigentlich weiter zur Küste und dort den Sonnenuntergang genießen. Nachdem mir Google Maps sagte: 1h 5 min für 32 km überlegte ich mir es schnell wieder anders. Ich hatte auf der Hinfahrt bereits riesige Staus um Amsterdam herum gesehen. Darauf hatte ich wirklich keine Lust.

Zaanse Schans HausBrücke

Also lief ich lieber in Zaanse Schans noch ein wenig herum. Leider fand ich keinen schönen Standort an dem die Sonne hinter den Windmühlen mit spiegelndem Wasser untergeht. Für derartige Aufnahmen muss man bei Sonnenaufgang dort sein.

Nachdem ich in letzter Zeit viele Aufnahmen in der blauen Stunde gemacht hatte, war mir nicht danach und ich bin lieber lecker Abendessen und anschließend wieder nach Hause gefahren.

Es ist sooo schwer ……. Fotografie Skills

Es heißt so schön „Fotografie gehört zu den bildenden Künsten“. Aber wo fängt die Kunst an?
Ich sehe verschiedene Level in der Entwicklung eines Fotografen.

 

Der Knipser

So fängt jeder einmal. Es werden Bilder ohne jegliche Gedanken an Motiv, Bildaufbau, Vorder- und Hintergrund sowie Licht gemacht. Derartige Aufnahme haben Erinnerungswert für den Betrachter, aber sind für Dritte einfach langweilig.

Erinnerungsfoto

 

Der nächste Level – Fotografie

Irgendwann reicht die bloße Erinnerung nicht mehr. Man fängt an sich mit Gestaltungsregeln, Licht und Bildbearbeitung auseinander zu setzen. Anfangs ahmt man vielleicht Fotos anderer Fotografen nach und kommt dann irgendwann einmal dazu selbst tolle Motive zu finden. Derartige Fotos sind schön anzusehen. Aber reicht das?

London Tower Bridge

Schönes Postkartenmotiv

Ich finde das Foto schön. Eine tolle Erinnerung. Aber irgendwie wirkt es auch kalt und leblos.

Oder hier ein Foto bei Sonnenuntergang:

Maintower Frankfurt Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Frankfurt

Es ist zwar nicht so kalt wie das vorherige Foto, ist aber ansonsten ohne Aussage.

 

Foto – Kunst?

Kunst fängt für mich dort an, wo ein Foto nicht nur Emotionen wie ein „Ohh, schön“ hervorruft, sondern auch eine Geschichte erzählt bzw. eine Aussage macht, über die nachgedacht oder diskutiert werden kann. Mir fällt dies unendlich schwer. Durch meinen Beruf als Rechtsanwalt lasse ich mich durch Vernunft  und Paragrafen leiten.

Holcaust Mahnmal Wiesbaden

Meine Versuche sehe ich meilenweit von den Kunstwerken echter Fotokünstler entfernt.

 

Ich habe jedenfalls noch einen langen Weg vor mir, ansprechende Bilder mit Tiefe und Inhalt anzufertigen.

Wüstenweg

 

Aber ich mache mir da keine Gedanken. Machmal möchte man einfach auch nur schöne Erinnerungsfotos haben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Urlaub 🙂

 

Wenn das Licht nicht mitspielt… Wasserburg Bad Vilbel

Für dieses Wochenende hatte ich mir einen schönen Ausflug zu einem Fotospot hier in der Nähe herausgesucht. Die Wasserburg in Bad Vilbel.

Laut Wetterbericht sollte der Himmel nur 30 % bedeckt sein. Also ideale Bedingungen für tolles Licht während des Sonnenuntergangs. Leider täuschte sich diesmal der Wetterbericht um mindestens 10-20 km. Der Himmel war mit Wolken bedeckt. Nur in Richtung Osten, da sah es besser aus. Ich habe versucht das beste draus zu machen. In schwarz / weiß haben die Fotos nach meinem Geschmack auch Ihren Reiz.

Burg Bad Vilbel

Brücke an der Burg

In der blauen Stunde wirken die dann blauen Wolken zwar etwas komisch. Aber trotzdem eine schöne Location, die man bei besserem Wetter (und kein Eis im Wassergraben) nochmals ansteuern kann.

Wasserburg Bad Vilbel DSC02710

Jedenfalls meinem Vater der mitkam hat es super gefallen, auch weil er nicht viel laufen musste.

 

Völklinger Hütte und Trier Porta Nigra

Am gestrigen Samstag ging es zunächst zur Völklinger Hütte. Diese ist als Industriedenkmal mit dem Prädikat Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Den Besuch fand ich schon interessant, allerdings fehlte mir da etwas der fotografische Zugang. Bestimmt kann man dort schöne Details fotografieren. Aber so etwas ist irgendwie nicht mein Ding.

Völklinger Hütte

 

Trier

Wir haben uns dann relativ schnell entschieden weiter nach Trier zu fahren. Nach einem kurzen Location Check gab es erst einmal ein leckeres Essen bevor es ans fotografieren ging.

Porta Nigra Trier

Porta Nigra D75_3846Porta Nigra D75_3835Porta Nigara SW k D75_3815

Insgesamt ein schöner und interessanter Tag

Stativtest – Stabilitätstest Feisol CT-3441S Rapid vs. Sirui N2205X vs Sirui W1204 vs Manfrotto 055 CX Pro 3

Ich hatte die Gelegenheit das Sirui N2205X sowie das W2204 kurz zu testen und mit meinem vier Jahre alten Feisol CT-3441S Rapid Stativ zu vergleichen. Hier mein Erfahrungsbericht zu den Stativen

 

Zum Sirui N2205X Stativ

Vor der Ausstattung ist das Sirui klasse. Es besteht aus 5 Carbon Segmenten, die mittels Drehverschlüssen sehr gut von selbst ausfahren. Ein Bein lässt sich als Einbahnstativ oder Wanderstock abschrauben. Die Mittelsäule ist geteilt und lässt sich für bodennahe Aufnahmen einfach teilen, ohne das der Stativkopf abgeschraubt werden müsste. Spikes sind fest montiert und können durch Drehung ausgefahren werden. Eine schöne Stativtasche wird mitgeliefert.

Das Stativ hat recht dicke Beine und ist ziemlich stabil (Siehe Tabelle weiter unten)

 

Zum Feisol CT-3441S Rapid

Das Feisol ist etwas altmodischer. Die Beine fahren nicht von selbst aus und eine kurze Mittelsäule musste ich mir extra dazu kaufen. Will ich bodennahe Aufnahmen machen, so muss der Stativkopf auf die andere Mittelsäule gewechselt werden.

Spikes kosten extra. Eine große Tasche ist dabei. Der Service von Feisol ist sehr gut. Ich hatte beim reinigen nach einem Einsatz im Sand eine Plastikhülse, die den Auszug stoppt, aus Trotteligkeit kaputt gemacht. Feisol lieferte mir innerhalb weniger Tage ein Komplettset für rund 5 Euro plus Versandkosten.

Auf der Homepage bietet Feisol einen Reinigungs- und Aufbereitungsservice für 80,00 Euro an, obwohl das Stativ sehr gut selbst gereinigt werden kann.

Das Feisol ist gefühlt deutlich leichter als das Sirui.

Aber nun zu meinem eigentlichen Stativtest bezüglich der Stabilität der Stative

 

Sirui W1204

Das Sirui ist gegen Wasser abgedichtet. Ansonsten hat es die gleiche Ausstattung wie das N 2205X. Allerdings sind die Beine aus 10x Carbon (N2204 8x Carbon), dafür aber dünner. Im Ergebnis enttäuschte mich die Stabilität. Für den extrem hohen Preis von über 500 Euro hätte ich etwas besseres erwartet. Ich habe das Stativ wieder zurück geschickt.

 

Manfrotto 055 CX Pro 3

Das Manfrotto ist das größte Stativ und mit 1,6 kg ungefähr so schwer wie die Sirui. Die Beine sind ziemlich dick. Es lassen sich Spikes aus den Füßen herausdrehen. Die Stabilität ist hervorragend.

 

Stativtest – Stabilität

Die Stabilität habe ich auf dieselbe Art getestet wie Stefan Traumflieger in seinem großen Stativtest:

Ich habe meine Sony A7 mit dem schweren Sony G Master f.2.8 24-70mm auf einem Novoflex Classic Ball 3 II Stativkopf montiert und die Kamera bei 70mm und eingeschalteter Lupe auf ein Objekt ausgerichtet. Anschließend habe ich sowohl die Kamera als auch das Stativ kräftig angestoßen und mit der Stopuhr die Ausschwingzeit gemessen. Gewertet habe ich die jeweils schlechtere Zeit der beiden Anstoßpunkte.

 

Feisol CT- 3441S Sirui N2205X Sirui W1204 Manfrotto 055 CX Pro3 (alte Version)
Beine alle komplett ausgefahren, Mittelsäule eingefahren.

Sirui und Manfrotto sind dabei deutlich höher

1,8 Sek 1,8 Sek. 1,8 Sek 0,8 Sek
Beine alle komplett ausgefahren, Mittelsäule Sirui und Manfrotto halb ausgefahren. Beim Feisol nur der erste Teil der ausfahrbaren Mittelsäule halb ausgefahren 1,0 Sek 1,4 Sek. 1,4 Sek 0,9 Sek
Sirui unterstes Segment mit den dünnen Beinen eingezogen. Damit fast so hoch wie das Feisol wenn es komplett ausgezogen ist. 1,1 Sek. 1,0 Sek
Sirui unterstes Segment mit den dünnen Beinen eingezogen. Mittelsäule halb ausgezogen 1,0 Sek 1,2 Sek
Beine komplett ausgefahren, Feisol erstes Teil der Mittelsäule komplett ausgefahren, Manfrotto komplette Mittelsäule 1,3 Sek. 1,2 Sek

Da das Feisol eine doppelte, sehr hoch ausfahrbare Mittelsäule hat, während die Sirui nur eine einfache, nicht weiter ausfahrbare Mittelsäule, habe ich beim Feisol nur den ersten Teil der Mittelsäule getestet.

 

Fazit Stativtest

Mich hat überrascht, dass das Feisol noch  längere Zeit nachschwingt, wenn die Mittelsäume komplett eingefahren ist und sich sehr deutlich verbessert, nachdem man die Mittelsäule ein wenig ausfährt. Fährt man diese nur wenige cm aus, so ergeben sich Werte von unter 1 Sekunde, die dem Manfrotto entsprechen.

Mein Fazit: Nutzt man nur 1 Segment der Mittelsäule, ist das Feisol ein verdammt stabiles Stativ.  Dabei hat es ein kleines Packmaß und ist unglaublich leicht.

Das Sirui glänzt mit der Ausstattung, ist aber trotz des höheren Gewichtes bei Verzicht auf die unteren Beinsegmente nicht besser aus das Feisol. Ein Ausfahren aller Beinsegmente führt zu einer höheren Aufbauhöhe, die mit stärkerer Instabilität erkauft wird.

Das stabilste Stativ ist das Manfrotto. Es ist hoch, wieg in etwa dasselbe wie die Sirui und ist deutlich stabiler. Negativ ist das große Packmaß.

Spazieren bei Ottenhöfen im Schwarzwald

Keine zwei Stunden von Wiesbaden entfernt, liegt der dick verschneite Schwarzwald. Hier war ich heute ein wenig spazieren.

Mein eigentliches Ziel, die Edelfrauengrab Wasserfälle waren schnell durchwandert, und reizten mich fotografisch weniger.

Schwarzwaldhof

Ich bin daher weiter den Berg hinaus gestiefelt. Immer durch dicken Schnee. Auf halber Strecke stand ein Häusschen indem es per Selbstbedienung Hochprozentigen Schnaps zum aufwärmen gab. Sowas gibt es wohl nur im Schwarzwald.

Von dort aus bin ich zu einem Aussichtsfelsen in der Nähe des Karlsruher Grades. Leider hatte ich den Funkauslöser nicht dabei. Innerhalb von 10 Sekunden hoch zu klettern und per Selbstauslöser ein Foto zu machen klappte leider nicht.

Per Selbstauslöser klappte es nicht. Zehn Sekunden Vorlaufzeit waren zu wenig zum hoch klettern

Besser auf andere Wanderer zu warten, da ich leider keinen kannte der Lust gehabt hätte mit zu kommen.

Trotzdem ein schöner Ausflug, auch wenn ich keine Sonnenuntergangsfotos an der Schwarzwald Hochstraße machen konnte. Dort war es einfach viel zu voll.