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4 Tage Island mit dem Mietwagen – Mein Reisebericht mit Fotos

4 Tage in Island – Reisebericht

 

Tag 1 Anreisetag

Am Mittwoch vor Fronleichnam startete ich von Frankfurt aus mit dem Flieger nach Island. Nach etwas über 3 Stunden Flug landete ich um 16.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr deutsche Zeit) in Reykjavík.

Für dort hatte ich mir ein schönes Auto direkt bei Sixt reserviert nachdem ich festgestellt hatte, dass die Autos bei billiger-mietwagen.de kaum günstiger, dafür aber viel kleiner und weniger bequem waren. Nach 3 Minuten Busfahrt im Shuttebus vom Terminal zu den Mietwagenfirmen, wartete ich erst einmal eine Stunde bis ich endlich meinen Range Rover Evoque hatte. Wie beim Arzt musste man eine Wartemarke bei Sixt ziehen.

Range Rover Evoque

Gegen 18.45 Ortszeit erreichte ich meine Unterkunft im Fitjar Guesthouse. Das Guesthouse kann ich sehr empfehlen, es ist äußerst sauber dort und ruhig gelegen mit kostenlosem Wlan.

Nachdem der Wetterbericht für die folgenden Tage Regen vorhersagte, wollte ich das schöne Wetter nutzen und machte ich direkt auf in Richtung Kirkjufell.

Der Kirkjufell samt Kirkjufellsfoss  ist etwa 2,5 Stunden Fahrt entfernt und recht gut besucht. Dort machte ich erste Fotos bei untergehender Sonne.

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

KirkjufellKirkjufell

Hier noch ein Panorama. Bitte klicken zum laden: Das laden dauert ja nach Internetverbindung etwas. Bitte Geduld, es lohnt sich

Vom Kirkjfellsfoss aus fuhr ich um die gesamte Halbinsel.

Kirkjufell

Im Hintergrund der Kirkjufell

Nähe Kirkjufell

Bitte auf Panorama klicken damit es lädt.

Vorbei am Saxholar Krater und einer Kirche die ich leider nicht in Ruhe fotografieren konnte, da Möven mich angriffen, mir im Flug auf den Kopf pickten und mein Auto vollschissen. Da flüchtete ich lieber wieder schnell, bevor diese mich mit Ihren „Bomben“ trafen.

Saxholar Krater

Saxholar Krater

Nähe Saxholar

Weiter ging es zur Steilküste von Londrangar.

Londrangar

Londrangar

Londrangar

Bitte auf das Panorama klicken damit es lädt

Dunkel wurde es nicht. Vielmehr hatte ich eine Nacht der leuchtenden Wolken.

Mitternachtssonne

Gegen 2.30 Uhr (4.30 Uhr deutsche Zeit) machte ich mich dann auf den Weg zurück ins Guesthouse in dem ich nach 2,5 Stunden Fahrt ankam.

Fahren in Island ist gemütlich. Die Landstraßen sind auch tagsüber recht leer, so dass man den Tempomat auf 90 km/h einstellt und es einfach rollen lässt. Ich hörte mir während der Fahrten Hörbücher an damit es nicht langweilig wurde.

 

Tag 2 Reisebericht Island

Nachdem ich tags zuvor 24 Stunden auf den Beinen war und das Wetter recht bewölkt war, suchte ich mir weniger weite Ziele aus.

Mein erstes Ziel war der Bruarfoss

Zu diesem fährt man über wunderschöne Straßen durch den Nationalpark Pingvellir mit tollen Ausichtspunkten, durch Lavafelder und offene Hochebenen. Hier braucht man deutlich mehr Zeit als ich sie hatte um alles zu entdecken.

Der Bruarfoss ist nicht einfach zu erreichen und nach etwas durchfragen, einem kurzen Weg mit Millionen von Mücken (Gott sei Dank keine Stechmücken) erreichte ich den Wasserfall. Wie mir ein Anwohner sagte, ist die Zugangsbrücke zum Wasserfalls gesperrt, da sie am nächsten Tag abgerissen würde, ich könne dies aber ignorieren. Vermutlich haben die Anwohner die suchenden Touristen satt und reißen die „Access Bridge“ ab, über die man den Bruarfoss gut erreicht. Zukünftig dürfte es daher nur noch von der anderen Seite aus gehen.

BruarfossBruarfoss

Von hier aus fuhr ich über die Geysire Geysir und Strokkur weiter zum Seljalandsfoss. Gute Fotos konnte ich allerdings nicht machen. Es war einfach zu diesig. Und ein alle 5min ausbrechender Geysir vor einem grau weißen Himmel ist auch nicht so begeisternd. Trotzdem interessant dort zu sein und die blubberten Wasserlöcher, den aufsteigenden Dampf und den Schwefelgeruch wahr zu nehmen. 

Strokkur

Strokkur kurz vor dem Ausbruch

 

Strokkur

Strokkur – Ausbruch

 

Tag 3

Heute nahm ich mir als Ziel die Gletscherlagune und den Eisstrand von Jökusarlon vor.

https://www.22places.de/location/eisstrand-joekulsarlon/

Für die rund 340 km braucht man rund 5 Stunden. Hier freute ich mich so richtig, nicht einen kaum günstigeren Kleinwagen gemietet zu haben, sondern einen äußerst bequemen SUV mit Tempomat und Bluetooth Audio um Hörbücher zu hören.

Parkplatz auf dem Weg

Unterwegs durch eine sagenhafte Landschaft erreichte ich am frühen Abend bei leichtem Regen den Eisstrand. Läuft man dort 200m am Strand entlang, wird es richtig schön zum fotografieren. Allerdings ist es recht schwierig, dort gute Fotos zu machen. Mir schwebten Bilder mit vom Wasser umspülten Eisblöcken vor. Allerdings ergab sich das Problem, das entweder die Wellen nicht weit genug reichten oder eine Monsterwelle an die teils riesigen Eisblöcke bewegten und das Bild unscharf sowie meine Füße nass wurden.

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Trotz leichtem Regens, nicht vorhandener Lichtstimmung und nassen Füßen kam ein paar schöne Fotos zustande. Die benachbarte Gletscherlagune gefiel mir weniger. Hier waren mir eindeutig zu viele Touristen unterwegs.

Jökussarlon Gletscherlagune

Jökussarlon Gletscherlagune

Auf der Rückfahrt wechselte das Wetter ständig. Von Starkregen bis zu Sonnenschein. Ein geplantes Tal ließ ich aufgrund des Regens aus und machte Halt an einem Lavafeld das grün überwachsen ist.

Lavafeld Kirkjubaersklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld KirkjubaejarklausturLavafeld Kirkjubaejarklaustur

Auf der Rückfahrt hatte ich noch vor die schwarzen Strände von Vik und Dyrhollae zu besuchen. Leider schließt die Zufahrt zu Dyrhallae bereits um 19.00 Uhr. Hätte ich auf der Hinfahrt mitnehmen sollen.

Viele Wasserfälle am Straßenrand oder das Wrack einer DC3 ließ ich aufgrund Regens und mangelnder Zeit aus.

 

Tag 4

Am letzten Tag war im Nordwesten nochmals gutes Wetter angesagt, so dass ich einige am ersten Tag ausgelassene Punkte nochmals aufsuchte, wie beispielsweise die Kirche von Budir.

Budir Budarkirkja DSC04728

Budir Budarkirkja

BudirBudir

Abends klarte es auch im Süden etwas auf, und so fuhr ich abends nochmals zum Seljalandsfoss um endlich ein einigermaßen schönes Foto zu bekommen.

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss

 

Fazit:

Um in Island wirklich etwas zu sehen, braucht man wesentlich mehr Zeit. Ich habe sehr viel mangels Zeit und aufgrund des Wetters auslassen müssen. Island ist wirklich eine Reise wert und ich bereue keinesfalls diese 4 Tage. Trotz des schwierigen Wetters.

 

Wie Tischtennis fotografieren? Gute Tischtennisfotos – Tipps zur Tischtennis Fotografie

Tischtennis fotografieren ist nicht einfach. Tischtennis ist ein sehr schneller Sport der schnell die Bewegungen des Spielers verwischen lässt.

 

1.Die Kamera zum Tischtennis fotografieren

Tischtennis findet in relativ dunklen Turnhallen statt. Um die schnellen Bewegungen des Sportlers einzufrieren, benötigt man daher eine schnelle Verschlusszeit, die nur mit einer hohen Iso-Empfindlichkeit zu erreichen ist. Je höher die ISO Empfindlichkeit umso stärker ist das Bildrauschen. Daher empfehlen sich lichtstarke Objektive um Tischtennis zu fotografieren.

Profis nutzen z.B. eine Canon 1dx mit einen Objektiv der Lichtstärke 1.8 oder 2.0.

Für Amateure empfiehlt sich eine Kamera mit hoher Serienbildgeschwindigkeit und gutem Rauschverhalten wie z.B. die Nikon D500 oder die alte Nikon D3S.

Je mehr Erfahrung der Fotograf mit dem Abdrücken im richtigen Moment hat, umso besser sind auch die Ergebnisse mit anderen rauscharmen Kameras wie z.B. der Nikon D750.

In den unteren Ligen und auf Turnieren ist der Tischtennis Fotograf meist näher am Geschehen als auf Bundesligawettkämpfen, so dass Brennweiten zwischen 135 und 170mm (Kleinbildformat) meist sehr gute Ergebnisse erzielen. Ein Sigma f1.8 135mm für Vollformat oder ein Sigma f1.8 50-100mm Zoom für APS-C dürften hierbei optimal sein. Objektive die bei diesen Brennweiten lediglich als größte Blende 5.6 sind ungeeignet, da hier die Empfindlichkeit sehr hoch eingestellt werden müsste, um eine kurze Belichtungszeit zu erhalten.

 

Für Tischtennisfotos besonderer Ereignisse empfiehlt es sich eher eine passende Kamera oder Objektiv für ein paar Tage zu mieten. Notfalls tut es auch ein 85mm f.1.8 Objektiv und man macht Fotos während des Einspielens in der Spielbox aufgrund der geringeren Vergrößerung.

 

2. Die Einstellungen für gute Tischtennisfotos

Autofokus auf Servo bei Canon bzw. AF-C bei Nikon, so dass die Schärfe nachgeführt wird. Dabei nutze ich lediglich 1 Autofokusfeld ohne 3D Autofokus.

Weiterhin wähle ich Zeitautomatik mit Blendenvorwahl f1.8 bzw. je nach Objektiv die offenste mögliche Blende. Z.B. f2.8. Außerdem aktiviere ich die ISO Automatik mit der kürzesten Verschlusszeit von 1/640 bei Anfängern, 1/800 normal und 1/1000 bei Bundesligaspielen.

Dabei wähle ich bewusst einen etwas größeren Bildausschnitt und beschneide das Bild in der Nachbearbeitung passend. Sind die Farben bei Testfotos aufgrund des Kunstlichtes sehr daneben, stelle ich die Kamera in der Halle auf Live View und passe per Hand den Weißabgleich an.

 

 

3. Die Position bei der Tischtennisfotografie

Eine gute Position ist in den Ecken der Spielbox ca. im Bereich zwischen Tisch- und Brusthöhe des Tischtennis Spielers. Optimal sind die Fotos, bei denen man den Ball erkennt.

D3S_8300

Deutsche Schüler Meisterschaften in Wiesbaden 2014 Nikon D3S 1/800 sek, f.2.0, 200mm, ISO 1250

 

4. Die Bearbeitung von Tischtennisfotos

Nach einem Turnier sind schnell 1000 Aufnahmen gemacht. Ich treffe in Adobe Bridge eine Vorauswahl, indem ich gute Fotos mit einem Stern markieren. Von den 1000 Bildern bleiben so vielleicht 100 gute übrig. Diese schaue ich erneut durch und markiere die besten mit 2 Sternen sodass vielleicht 30-40 übrig bleiben. Beim Tischtennis fotografieren nutze ich meist Kamera Raw und entwickle nur die absolut scharfen Fotos aus meiner Endauswahl. Durch Kamera RAW kann ich sehr gut Farbstiche durch das Kunstlicht in den Halle entfernen. Außerdem beschneide ich die Fotos passend. Ein Schnitt sollte nicht durch die Gelenke gehen.

 

tischtennis fotografieren

Patrick Baum in Grenzau, Nikon D3S, ISO 10.000, 1/800 sek, Nikon 70-200 f 2.8 Tischtennis fotografieren

 

Bei hohen ISO Zahlen nutze ich einmal die Rauschminderung in Camera RAW und lasse zusätzlich noch Define von NIK Filtern darüber laufen.

Ausflug in den Wildtier- und Erlebnispark Daun

Bei tollem Wetter ging es am Vatertag stau- und stressfrei über den Hunsrück in Richtung Daun in der Eifel zum dortigen Wildtier und Erlebnispark.

Bevor es in den Park ging fuhren wir noch ein paar Mal mit der dortigen Sommerrodelbahn in Berg hinunter. Gott sei Dank hatten wir kleine Scheine da es Tickets nur am Automaten gibt und dieser nur 5 und 10 Euroscheine neben Hartgeld schluckt.

Der benachbarte Wildtierpark ist etwas besonders. Durch den Park führt ein 8 Kilometer langer Weg, den man mit dem eigenen Auto befährt und an verschiedenen Haltepunkten und Stationen parkt und dort von Tribünen oder auch direkt auf dem Weg die Tiere beobachten und treffen kann. Für die Tiere gibt es Wildfutter in Form von getrocknetem Mais zu kaufen.

Esel D75_5211

Hast du Futter ??

Die erste und größte Station in die Affenschlucht. Auf einem ca. 1 km langem Rundweg läuft man durch die Schlucht und trifft überall auf Berberaffen. Dabei ist man von den Affen weder durch Zäume oder Gitter getrennt. Die Affen chillen teilweise direkt auf dem Weg.

Berberaffe Wildpark Daun

Fotomodel

Die Mitnahme von Taschen oder Lebensmitteln ist nicht erlaubt, damit die Affen nicht betteln. Man darf diese nicht streicheln. Es ist aber erlaubt, sich bis auf 1 Meter den Affen zu nähern. Da die Tiere an die Menschen gewöhnt sind, beachten diese die Besucher kaum.

Berberaffe D75_5084

Affenjunges

Affenpärchen D75_5154

 

Nach der Affenschlucht fährt man mit dem PKW durch den Park und trifft dort auf viele Tiere, die keinerlei Scheu haben.

Schwein D75_5281

Auf dem Rundweg gilt, dass Tiere Vorfahrt haben.

Rehe D75_5298

Hey da kommt Futter angefahren

Strauss 2 D75_5249

Diese Vorfahrtregel wird teilweise von den Tieren auch mal ausgenutzt und der Rundweg für einige Zeit blockiert wie von diesem Esel.

Esel D75_5308

Ich will Futter !!!

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Hmmm lecker

Wildschwein D75_5292

 

Obwohl tolles Wetter und Vatertag war, war der Park als wir gegen 13.00 Uhr dort einfuhren nicht überlaufen. Im Grunde genommen hielten wir uns kaum dort auf, testeten nicht die Wellenrutsche oder standen ewig auf den verschiedenen Tribünen um die Tiere zu beobachten und dennoch verbrachten wir kurzweilige 2,5 Stunden im Park.

Ein tolles Ausflugsziel.

Ausflug ins Dreiländereck Verdun und Saarschleife

Mit einem neuen Auto macht spazieren fahren wieder richtig Spaß. Und so ging es letztes Wochenende erst nach Verdun und dann zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife bei Mettlach.

Verdun DSC02969

Bei herrlich warmen Frühlingswetter wirkten die viele Kreuze auf dem Soldatenfriedhof von Douaumont irgendwie nicht der Stimmung angepasst. Mit einer Belichtungszeit von länger als 1 Minute und in schwarz weiß passt es schon eher finde ich.

DSC02985

Von Douaumont ging es weiter zur Saarschleife nach Mettlach.

 

Saarschleife DSC03004

Ich denke im Herbst muss es dort besonders toll sein zum fotografieren. Hier fehlt den Laubbäumen noch das Laub. Ich denke ich fahre im Herbst nochmals hierhin.

 

Das Wetter – schnell mal nach Holland

Wie es so kommt schaue ich Freitag morgen aus dem Fenster und die Sonne lacht mich an. Immer lauter kommt der Drang „fotografieren“ und so schaue ich mir schnell den Bedeckungsgrad des Himmels auf Kachelmannwetter an und 10 min später habe ich meinen Fotokoffer geschnappt und bin auf dem Weg nach Holland.

Mein Ziel sind die Windmühlen von Zaanse Schans und 4,5 Stunden später bin ich dann da.

WindmühlenBank

Nach ein wenig rumlaufen wollte ich eigentlich weiter zur Küste und dort den Sonnenuntergang genießen. Nachdem mir Google Maps sagte: 1h 5 min für 32 km überlegte ich mir es schnell wieder anders. Ich hatte auf der Hinfahrt bereits riesige Staus um Amsterdam herum gesehen. Darauf hatte ich wirklich keine Lust.

Zaanse Schans HausBrücke

Also lief ich lieber in Zaanse Schans noch ein wenig herum. Leider fand ich keinen schönen Standort an dem die Sonne hinter den Windmühlen mit spiegelndem Wasser untergeht. Für derartige Aufnahmen muss man bei Sonnenaufgang dort sein.

Nachdem ich in letzter Zeit viele Aufnahmen in der blauen Stunde gemacht hatte, war mir nicht danach und ich bin lieber lecker Abendessen und anschließend wieder nach Hause gefahren.

Kinderdijk

Gestern unternahmen wir unseren bisher weitesten Tagesausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk in der Nähe von Rotterdam.

Die Windmühlen gehören um UNESCO Weltkulturerbe und stammen aus dem 18. Jahrhundert. Erstaunlicherweise scheinen die meisten Windmühlen bewohnt zu sein.

Kinderdijk Windmühlen

Nach vier Stunden Fahrt trafen wir gegen mittag dort ein und checkten zunächst ein paar Locations um bei Sonnenuntergang richtig mit fotografieren loszulegen.

Kinderdijk

Anschließend aßen wir in der Nähe total lecker Hamburger, bevor wir unsere Sonnenuntergangslocation aufsuchten.

Kinderdijk SonnenuntergangSonnenuntergang

 

Nach Sonnenuntergang wurde es dann langsam kalt. Trotzdem ließen wir uns Zeit um nach dem Tipp von Benjamin Jaworskyj „Wenn du denkst es ist vorbei, warte noch ne Stunde“ auf tolles Licht zu hoffen. Das hielt sich zwar mangels Wolken in Grenzen, aber schön war es doch.

Kinderdijk

Sigma APS-C 10-20mm für Nikon am Sony Vollformat mit Commlite Adapter bei 10mm Brennweite

Was mich bei obigen Foto total überraschte, wie gut das Sigma 10-20mm für APS-C ohne Abschattungen am Vollformat funktioniert. Das Bild ist mit 10mm Brennweite am Vollformat aufgenommen.

Fotoworkshop und Kurzurlaub in Berchtesgaden

Letztes Wochenende ging es zu einem Fotoworkshop mit Benjamin Jaworskyj nach Berchtesgaden. Nachdem schlechtes Wetter angesagt, reiste ich erst kurz vorher an und blieb dafür ein bisschen länger dort.

Hintersee

Der Workshop fand rund um den wunderschönen Hintersee statt und war wie üblich ein tolles Erlebnis.

Hintersee Steg

Obwohl dies bereits mein siebter Workshop mit Benjamin Jaworkskyj war, so war dies wie immer ein Event das nicht nur Spaß macht, sondern bei dem man ständig neue Dinge lernt und sein Wissen weiter vertieft. Die Workshops finden immer in kleinen Gruppen statt. Wir waren z.B. 8 Teilnehmer, die von Ben und Rico top gecoacht wurden. So konnten die beiden individuell auf jeden eingehen und ihre Leidenschaft für Fotografie ist für jeden Teilnehmer ansteckend.

Während der folgenden Tage musste ich ständig an die Übungen aus dem Workshop denken. Wie z.B „Suche dir einen Vordergrund“ oder „achte auf Diagonalen und die Bildaufteilung.

Königsee D80_4675-2

Am Königsee konnte ich dies wunderbar umsetzen. Auch wenn ich Äste erst ins Wasser schleifen musste.

Königsee Eisbachmündung

 

Wenn ihr mich begleiten wollt, habe ich auch ein Video gemacht.

 

 

Wochenende – Ausflug nach Verdun

Eine arbeitsintensive und interessante Woche neigt sich dem Ende zu. Bei wunderbarem Wetter entschloss ich mich kurzfristig heute zu einem Ausflug nach Verdun / Frankreich. Es ist schon erschreckend, wenn man nach 100 Jahren überall noch die Spuren des Krieges sieht. Überall im Wald Grantlöcher, Überreste von Bunkern usw.

Überall gibt es Friedhöfe mit Unmengen von Kreuzen. Wenn man sich überlegt, dass hier nur ein Bruchteil der im Krieg gefallenen begraben ist….

Beinhaus von Douaumont

Im Beinhaus liegen die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten Soldaten, die in Verdun im ersten Weltkrieg gefallen sind.

Beinhaus von Douaumont

Unterhalb des Beinhauses erstreckt sich ein riesiger Friedhof mit den identifizierten Toten. Auf dem Foto erkennt man nur eine Teil des Friedhofes

Verdun Gräber

 

Außerdem gibt es eine Gedenkstätte für die muslimischen Gefallenen in Verdun

Verdun

Nach so viele Gräbern fuhr ich weiter in die Stadt für einen kleinen Stadtbummel.

Verdun