Archiv der Kategorie: Tipps

Die Farben, Monitorkalibration für die Fotografie

Fotografieren – Die Farben

Mit der Zeit steigen die Ansprüche was die Qualität der Fotos angeht. Fotografiert man in Camera Raw und entwickelt die Fotos per Hand, so lässt sich die Qualität der Fotos enorm steigern. Allerdings fängt hier auch das Problem an. Warum sehen die Fotos auf einem Monitor gut und auf einem anderen farbstichig an? Der automatische Weißabgleich der Kamera liefert auch keine perfekten Farben.

Um hier eine einheitlich Qualität zu erreichen, empfiehlt es sich zunächst den Monitor zu kalibrieren. Dieser sollte den sRGB Farbraum möglichst komplett abdecken. Gut wenn dies der Monitor schafft. Viele Monitore sind hierfür nicht ausgelegt.

Ich habe mir nunmehr von X-Rite den i1 Colorchecker angeschafft. Damit lässt sich der Monitor einfach kalibrieren. Besonders bei Hauttönen und unterschiedlichen Lichtverhältnissen kann so genauer gearbeitet werden.

Nichts desto trotz musste ich bei meinen Fotos letzte Woche feststellen, dass es schwierig ist einheitliche Farben zu erreichen. Dabei hilft mir seit gestern der X-Rite Colorchecker Passport. Dies ist eine reisepassgroße Farbtafel mit denen sich nicht nur die Kamera kalibrieren lässt, sondern er enthält auch Grautafeln extra für den Weißabgleich auf natürliche Hauttöne. Man fotografiert sein Motiv einmal mit der Farbtafel und anschließend ohne. Bei schwierigen Lichtverhältnissen oder Mischung von Kunst- und natürlichem Licht eine große Hilfe.

Bei Landschaftsaufnahmen braucht man diesen Aufwand eigentlich nicht. Bei Portraits fällt allerdings schon ein kleiner Farbstich auf

Schnell und einfach einen Stapel RAW Fotos bearbeiten und in jpg exportieren

Jeder der sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigt weiß von den Vor- und den Nachteilen von Aufnahmen im RAW Format. Die Vorteile liegen in dem Vorhandensein von mehr Bildinformationen und der daraus resultierenden besseren Bearbeitungsmöglichkeit in besserer Qualität.

Nachteil ist die große Dateigröße und die zeitaufwendige Arbeit, die Fotos zu entwickeln und in die jpg zu wandeln.

 

Wie bearbeite ich einen Stapel RAW Aufnahmen und exportiere diese einfach als Stapel in jpg?

Arbeitet man mit Adobe Photoshop und Adobe Bridge geht dies genauso einfach und schnell wie in Lightroom. Ich habe hierfür ein kleines Video für euch gemacht.

 

 

Wie man Fotos mit Camera RAW bearbeitet, habe ich in einem gesonderten Video gezeigt.

 

Workshop in Mannheim

Nachdem ich bereits einige Workshops bei Benjamin Jaworskyj belegt hatte, dachte ich mir jetzt machst du auch mal einen Workshop bei Calvin Hollywood. Heute war es dann soweit. Wie soll es anders sein, wieder ein Workshop bei weit über 30 Grad. Diesmal im wunderschönen Luisenpark in Mannheim.

Es war sehr interessant, wie Calvin einem ohne es zu sagen klar machte, dass es immer noch viel zu lernen gibt. Die erste Aufgabe bestand darin, innerhalb von 5 Minuten zu zweit jeweils ein Portrait zu schießen. Ganz ohne Hilfsmittel wie Reflektor, Blitz und ohne in Ruhe ein guten Standort zu suchen. Auf diese Art merkte man direkt “Oha, nicht einfach” und die Ergebnisse waren eher “Naja…”. Dies war sodann aber der Aufhänger, wie man es viel besser machen kann. Indem man z.B. auf gerichtetes Licht, Gestaltung, Unschärfe und Kommunikation mit dem Model achtet.

So machten wir im Laufe des Tages eine schöne Runde durch den Park und dessen Attraktionen, immer im Hinterkopf die Tipps “Licht, Gestaltung, Unschärfe und Kommunikation”. Das ganze mit Pausen, viel Spaß und tiefergehenden Tipps zu allen möglichen fotografischen Themen.

Calvins Herangehensweise ist die eines Portraitfotografen. Er zeigte uns, wie man ohne jegliche Hilfsmittel hervorragende Portraits machen kann indem man besonders auf Licht und Hintergrund achtet. Ich freue mich schon, neu gelerntes umzusetzen.

Hier ein paar Bilder vom Workshop

 

Pause

BlumeJumpJump 2TropenhausTropenhaus
SchmetterlingshausSchmetterlingSchmetterling

Erklärung

Calvin und Jürgen

Adobe Creative Cloud Update 2015 geht nicht? Lösung Mac Rechner

Sowohl auf meinem Mac Rechner als auch auf dem Notebook zeigte mir die Creative Cloud an, dass neue Updates vorhanden sind. Wenn ich dort drauf klickte, erschien ein Fenster mit “Aktualisieren”, aber es passierte nichts, wenn man drauf klickte.

Beendete ich den Creative Cloud Updater und startete ihn neu, erschien nur ein leeres Fenster.

 

Die Lösung beim Creative Cloud Update 2015:

Mann muss nicht alles deinstallieren, mit dem bei Adobe auf der Homepage herunterladbaren Adobe CC Cleaner Reste löschen und sodann alles neu installieren. Das ist das Weg bei einem schweren Update Problem.

Ich habe eben lediglich den Creative Cloud Installer neu aus dem Internet geladen und ohne vorheriges deinstallieren des alten Installers den neuen Installer installiert.

Sodann konnte ich auf Anhieb Adobe Photoshop und Bridge 2015 updaten.

 

Bildkontrolle in Camera RAW und Kamera Profile

Wer ernsthaft fotografiert, der nimmt seine Fotos in Camera Raw auf und entwickelt diese per Hand mit einem RAW Konverter wie Adobe Lightroom oder Adobe Camera RAW.

Ein RAW Bild ist hierbei ein Bild, dass die Kamera weitgehend ohne Bearbeitung direkt auf die Speicherkarte schreibt. Es handelt es daher um Roh-Daten oder halt auf Englisch “RAW”.

Überlässt der Fotograf der Kamera die Entwicklung, so speichert die Kamera bearbeitete und komprimierte jpg Bilder ab. Hierdurch gehen Bildinformationen verloren, die der Fotograf für eine optimale Bildentwicklung noch nutzen möchte.

Bildkontrolle an der Kamera

Auch wenn der Fotograf in RAW seine Fotos aufnimmt und abspeichert, wird ihm im Kamera Display eine entwickelte Vorschau angezeigt. Diese Vorschau nutzt die in der Kamera abgespeicherten Kamera Profile. Zum Beispiel “Neutral” “Portrait” Landschaft” “Normal” oder andere.

Werden die Fotos nunmehr im RAW Konverter geöffnet, so macht sich am Anfang vielleicht Enttäuschung breit. Das RAW Bild sieht eher flau aus mit wenig Kontrast und wenig Farben. Es entspricht je nach Kamera eher dem Kameraprofil “Neutral”.

Da mag den einen einen oder anderen enttäuschen. Hierfür mein Tipp:

 

Kameraprofil bei der RAW Entwicklung als Vorgabe:

Weiterlesen

Warum ich nicht zu Sony Kameras wechsle

Sony Kameras liegen im Moment voll im Trend. Immer mehr Profis wechseln zu Sony. Und das aus gutem Grund. Sony ist Produzent des super Sensors in der Nikon D800 und verbaut vermutlich den gleichen Sensor in seiner 36 MP A7. Sony Kameras bieten durch den elektronischen Sucher viele Vorteile wie einen echten Live View im Sucher, Einblendung vieler Hilfen wie Fokus Peaking usw.

Aber Sony Kameras haben (noch)  Nachteile und sind für meine Zwecke nicht so universell einsetzbar.

Es gibt keine Kamera die alles kann. Die eine Kamera ist klein, und dafür vielleicht weniger lichtstark und schlechter zu bedienen. Die andere eignet sich gut für Sport, hat aber weniger Megapixel und ist dafür weniger geeignet für großformatige Ausdrucke von Landschaftsfotos.

Ich habe mir selbst eine Tabelle gemacht, welche Motive ich fotografiere und welche Eigenschaften mir dafür wichtig sind. Dann habe ich die Kameras die ich habe bzw. die mir gefallen bewertet, um mir selbst klar zu machen, wie eine einzelne Kamera für mich geeignet ist. Die einzelnen Punkte habe ich mir weggelassen, da ich nicht darüber diskutieren will.

Weiterlesen

London – Meine Lieblingsstadt

London- Meine Lieblingsstadt, die Top Fotospots

Es gibt Städte die schaut man sich einmal an, erfreut sich über deren Schönheit aber man verspürt keinen Bedarf zurück zu kehren. Das Gegenteil davon ist London. London ist immer eine interessante Stadt die besonders an schönen Tagen die Lebensfreude der Bewohner spüren lässt. Überall ist bis spät abends Leben. Man sitzt zusammen, trinkt was und genießt das Leben.

Wenn es eine Großstadt gibt in der ich mir vorstellen könnte zu leben, dann ist das London – City of Westminster. Im Video meine Fotos an den schönsten Spots der Stadt. Sowohl an den bekannten Sehenswürdigkeiten, als auch in Covent Garden und Wembley.

Fotos: Hans-Jürgen Salzbrunn
Musik: Edward Sharpe an the Magnetic Zeros – Carries on
( Die Werbeeinblendungen finanzieren die Musikuntermalung)

Motivation bei der Arbeit

Ist man jahrelang in demselben Büro mit derselben Arbeit beschäftigt besteht die Gefahr, dass sich eine gewissen Müdigkeit breit macht. Hier gegen lässt sich aber einiges unternehmen:

Die Arbeit macht viel mehr Spaß, wenn man sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt. Ein tolle Echt-Leder Schreibtischunterlage, z.B. von Samsonite, ein passender Stift, eine bequeme mechanische Tastatur, ein großer Bildschirm etc. Aber auch ein großes Wandfoto oder die Optimierung der Arbeitsabläufe durch neue Hardware steigern den Spaß an der Arbeit. So habe ich z.B. meinen Arbeitsbereich komplett “renoviert”. Neue Hardware, ein neues Wandbild und auf eine komplett elektronische Aktenführung wurden installiert. Es macht einfach Spaß bei Anruf des Mandanten nicht erst zum Aktenschrank laufen zu müssen, sondern direkt die Akte am PC aufzurufen, notwendige Anlagen zu einer Klageschrift direkt auszudrucken anstatt diese aus der dicken Akte herauszukopieren. Die Papierakte ist einfach nur noch Backup und nicht zwingende Notwendigkeit.

Zur Motivation trägt aber auch ein Ruhebereich bei oder die Ablehnung von Aufträgen die nicht zu den Schwerpunkten meiner Kanzlei gehören.

Entsprechend gut läuft meine Kanzlei

 

 

Sensorflecken

Sensorflecken entfernen

Da fotografiere ich in Richtung Himmel und muss feststellen, ein Staubkorn sitzt auf dem Senser und erzeugt einen Flecken. Trotz Ultraschallreinigungsfunktion in der Kamera geht er nicht weg.

 

Sensorfleck entfernen

Sensorfleck

Weiterlesen