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Für einen Tag nach Paris ? Lohnt sich das überhaupt?

Paris ist mit dem Zug 3h50min von Frankfurt am Main entfernt. Daher die Idee, für einen Tag zum fotografieren nach Paris zu fahren.

Am Donnerstag – einem Feiertag – ging es morgens gegen 05.00 Uhr in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof um 5.57 Uhr mit dem ICE in Richtung Paris, Gare del Este zu fahren. Nach einem Frühstück im Bahnhof stiegen wir sodann in den ICE nach Paris. Die ersten 2,5 Stunden Zugfahrt zogen sich etwas, da der ICE in Deutschland nur im Bummeltempo (ca. 150-190 km/h) unterwegs ist. Nach der französischen Grenze war mit bummeln Schluss und der Zug gab Richtung Gas. Mit 320 Sachen ging es an Reims vorbei nach Paris.

Mit 5 min Verspätung erreichten wir kurz vor 10.00 Uhr Paris und suchten uns eine Haltestelle eines Hop-on Hop off Cabrio Busses, der zwischen allen Sehenswürdigkeiten in Paris pendelt. Leider hatten wir keine Lust auf einen Bus der Firma Big Bus zu warten, die ich schon kannte. Wir nahmen einen Bus der Firma Open Bus Tour, die anscheinend weit weniger Fahrzeuge und Fahrer einsetzt als Big Bus. Wir mussten daher teilweise länger warten. Sei es weil der Busfahrer den Bus mit laufendem Motor stehen ließ um in ein Restaurant zu gehen oder Pause zu machen.

Unser erstes Ziel war die Basilica Sacre Coeur de Montmarte. Vorbei an Dutzenden von Hütchenspielern und Straßenverkäufern liefen und fuhren wir den Berg hoch. Aufgrund der Menschenmassen dort gingen wir hinter die Basilica um ein paar schöne Fotos zu machen.

Montmarte Paris schwarz weiß

Montmartre Paris

 

Von dort aus liefen wir weiter am Au Lapin Agile Cabaret vorbei in Richtung U-Bahn.

Au Lapin Agile

Lapin Agile

An einer Boulangerie holten wir uns sodann ein lecker belegtes Baguette. Auswahl und Geschmack der Baguettes in Frankreich sind einfach unvergleichlich gut.

Mit der Metro fuhren wir weiter zum Trocadero um von dort zum Eifelturm zu laufen.

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Der Eifelturm selbst war eine riesige Enttäuschung. Vor dem Eifelturm befindet sich eine große Baustelle. Ebenso ist der Bereich unter dem Eifelturm komplett gesperrt und mit einer hässlichen Metallwand eingezäunt. Es war schwer ein paar schöne Ansichten zu finden. Ich war jedenfalls froh, den Eifelturm noch in einer Zeit kennen gelernt zu haben, als man ohne jegliche Kontrollen die Treppen bis zur zweiten Ebene hoch laufen konnte.

Eifelturm

Jetzt ist sogar die Wiese hinter dem Eifelturm mit Bauzäunen gesperrt, damit man diese nicht betritt.

Weiter ging es mit dem Hop on Hop off Bus in Richtung Hotel um unser Gepäck los zu werden und einzuchecken.

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Anschließend setzten wir die Busrunde durch Paris fort, um noch ein paar schöne Fotos zu machen.

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Essenpause

 

Nach einem leckeren Essen ging es mit der Metro in Richtung Montparnasse. Die Warteschlange an den Katakomben war uns zu lang, so dass wir zum Montparnasse Tower und dort in den 58. Stock auf die Aussichtsterrase fuhren.

Montparnasse Tower

Bei tollem Wetter ging es sodann weiter im Cabriobus durch Paris.

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Am Louvre warte die nächste Enttäuschung. Kein Wasser in den Becken an den Pyramiden. Schade.

Louvre

A7R02991Am Louvre machten wir etwas Pause bevor wir zur blauen Stunde an die Pont Alexandre III Brücke fuhren.

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Von der Brücke aus liefen wir in Richtung Place de la Concorde. Hier wartete die nächste Enttäuschung. Abends werden die Springbrunnen ausgeschaltet und es gibt keine Beleuchtung des Brunnens mehr.

So machten wir noch schnell ein Foto an der Champs de Elyssee und von dem Riesenrad am Place de la Concorde.

A7R03141A7R03142A7R03145Mit der nötigen Bettschwere ging es dann ins Hotel und am nächsten Morgen mit dem deutlich bequemeren TGV zurück nach Frankfurt. Der TGV bot uns Fußstützen und ein größeren Sitzabstand. Genau das richtige zum erholen. Um bei Sonnenaufgang weitere Fotos zu machen, fehlte uns die Motivation.

 

Strassburg – Barrage Vauban

Am Samstag nachmittag ging es nach Strassburg. Ziel war es, an der Barrage Vauban in der blauen Stunde zu fotografieren, sowie ein wenig mit meiner neuen Zweitkamera Canon EOS M50 herumzuspielen.

In Strassburg angekommen schauten wir uns etwas im historischen Zentrum um und suchen ein paar Locations die geplanten Fotos zur blauen Stunde.


Barrage Vauban Strassburg

Hierbei nutze ich die leichte Canon EOS M50 die schön klein und leicht, aber auch gut anzufassen und zu bedienen ist.

Historisches ZentrumIMG_0409IMG_0410

Da nach Zeit bis Sonnenuntergang blieb, suchen wir uns ein Lokal um schön Essen zu gehen.

Leider mussten wir nach dem Essen feststellen, dass unsere Wunschlocation für die blaue Stunde, die Aussichtsterrasse auf dem Dach der Barrage Vauban, bereits um 19.30 Uhr geschlossen hatte. Daher suchen wir unsere geplante zweite Location seitlich auf.

Barrage Vauban Strassburg

Aufnahme mit Sony A7RM3

Barrage Vauban Strassburg

Aufnahme mit Fisheye, daher etwas verzerrt

Anschließend wollten wir noch von der anderen Seite aus Aufnahmen machen. Leider schloß gegen 21.00 Uhr auch der Durchgang durch die Barrage Vauban, so dass wir außen herum laufen mussten. Dadurch war die blaue Stunde schon fast vorbei, bis wir dort ankamen.

Barrage Vauban

Aufnahme mit Canon EOS M50, Canon 10-18 und EOS M Adapter

Anschließend ging es wieder zurück in Richtung Wiesbaden. Aufgrund der warmen Temperaturen hatten wir einigen Durst. Nur zwischen Strassburg und Landau in der Pfalz gab es keinerlei Tankstellen oder Rastplätze. Daher kauften wir etwas in Höhe Landau uns etwas zum trinken und kurz danach gab es noch einen kleinen späten Snack bei McDonalds.

Insgesamt ein schöner und empfehlenswerter Ausflug.

 

Osterwochenende am Bodensee

Das lange Osterwochenende bot eine ideale Gelegenheit, ein paar Tage Urlaub zu machen. Diesmal ging es nach Bregenz an den Bodensee.

Bregenz Nähe Eispavillon

Auch bei weniger tollem Wetter boten sich ein paar Motive an, wie oben der Steg oder der benachbarte Bahnhof.

Bahnhof Bregenz

Bei ebenfalls regnerischen Wetter überlegte ich mir kurzfristig einen Ausflug in die Rofflaschlucht. Diese gehört zum Hinterrhein und liegt auf 1100m über dem Meeresspiegel. Weiterlesen

Hessenpark Windmühle und Frankfurt

Nach vielen Tischtennis Terminen hatte ich das Wochenende wieder Zeit zum fotografieren. Nachdem gutes Wetter angesagt war, wollte ich aufgrund des Ferienbeginns keine weiter entfernte Fotolocation besuchen. Also ging es es zunächst in den Hessenpark. Hier steht eine Windmühle, die ein vielversprechendes Motiv werden konnte.

Windmühle Hessenpark

Die Windmühle sieht auch wirklich schön aus, allerdings fehlen die kräftigen Farben des Frühlings. Ich war daher ein wenig enttäuscht. In schwarz-weiß stören die Farben aber nicht.

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Weiter ging es nach Frankfurt ans Mainufer. Hier entstanden nach einem Schnitzel mit Frankfurter Grüne Soße noch ein paar nette Fotos. Weiterlesen

Rosenmontag in den Opel Zoo

Was macht man am Rosenmontag wenn man kein Fastnachter ist?

Mein Lösung lautete, morgens zunächst ein paar Stunden arbeiten zu gehen um dann gegen 11.30 Uhr in Richtung Opel Zoo nach Kronberg zu fahren. Pünktlich erschien auch die Sonne und lockte einige der Tiere ins Freie.

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Auf die Fotos klicken um diese in Originalgröße anzuschauen

Der Luchs hatte die Nacht wohl etwas gefeiert und bekam kaum einmal die Augen auf.

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Der Luchs um Opel Zoo

Pünktlich mit der Sonne ließ sich auch der Gepard blicken. Trotz Schnee.

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Gepard

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Schloss Drachenburg – Schlossleuchten

Im Internet entdeckte ich das Schloss Drachenburg.  Schloss Drachenburg ist ein großes Anwesen aus dem 19. Jahrhundert.

Zwischen Ende Januar und Ende Februar findet dort das “Schlossleuchten” statt, bei dem das Schloss in bunten Farben durch einen Künstler illuminiert wird. Da musste ich unbedingt hinfahren.

Und wenn ich schon Richtung Bonn zu so einem Ereignis fahre, musste natürlich auch das Wetter stimmen. Ich wollte das Schloss in der sogenannten blauen Stunde nach Sonnenuntergang fotografieren.

Letzten Samstag passte dann alles. Ich hatte Zeit und der Wetterbericht sagte gerade für die Ecke Königswinter einen fast wolkenlosen Himmel voraus. Also starteten wir gegen 14.30 bei nebligen grauen Wetter in Wiesbaden in Richtung Königswinter. Und tatsächlich, kurz vor Königswinter verschwanden die Wolken und es zeigte sich ein blauer Himmel.

Nach einigen Schwierigkeiten den geplanten Parkplatz aufgrund des Hochwassers anzufahren ging es mit der Drachenfelsbahn, einer Zahnradbahn, hoch auf den Drachenfels. Leider durfte man mit der Eintrittskarte für das Schlossleuchten erst 17.00 auf das Gelände. Aber das passte zeitlich gut, da wir eine Station zu spät aus der Drachenfelsbahn ausstiegen und wieder runter laufen mussten.

Neben unserem ersten Spot standen 2 Buden, an denen es Grillwürste und Waffeln gab. Ein herrlicher Duft, der uns in die Nase stieg. Also noch schnell eine Hirschbratwurst gekauft und im Kauen das erste Fotos geschossen.

Schloss Drachenburg

Anschließend probierten wir noch ein paar andere Spots aus. Dabei gefielen mir und anderen anwesenden Fotografen besonders die Wiese auf der rechten Seite des Schlosses. Mit einem starken Verlaufsfilter sorgte ich für einen hellen Vordergrund, wobei ich diesen im unteren Bereich bei der Nachbearbeitung wieder etwas abgedunkelt habe.

Schloss Drachenburg

Nachdem es dann dunkel war, fuhren wir wieder zurück und aßen noch etwas an einer Autobahnraststätte. Leider kein nicht annähernd so gut wie die Hirsch Bratwurst am Schloss. Trotzdem ein super Foto Tag.

 

 

Langeweile und schlechtes Wetter – Gut um Wasserfälle zu fotografieren

Bei schlechtem Wetter machte ich mich Samstag in Richtung Eifel auf, um den Wasserfall von Maria Martental zu fotografieren. Bei den Wassermassen zurzeit versprach ich mir tolle Fotos.

Dabei wählte ich wieder die kurze Route über Landstraßen und die Moselbrücke Senheim – Senhals, die trotz des Moselhochwassers geöffnet war. Auf der Fahrt wollte ich ein Zeitraffervideo testen, was aber schief ging. Bei Ankunft an der Wallfahrtskirche Maria Martental konnte ich mich noch über ein gelungenes Video freuen. Nach einmal anschauen gab allerdings meine Speicherkarte den Geist auf und alles war weg.

Wallfahrtskirche Maria MartentalIn der Hoffnung noch etwas retten zu können, machte ich ich auf einem schlammigen Pfad auf zum Wasserfall, der nur wenige Hundert Meter nur weniger Hundert Meter unterhalb der Kirche sich befindet.

Wasserfall Maria Martental

Wasserfall Maria Martental Weiterlesen

Luisenpark Mannheim – Sony A7R-M3

Mit Freunden aus dem Verein ging es gestern zum Luisenpark Mannheim. Eine wunderbare Gelegenheit meine Kamera bei allen möglichen Lichtverhältnissen einmal auf Herz und Nieren zu testen.

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Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Autofokus ist exakt und ausreichend schnell. Durch den neuen Joystick ließ sich schnell und exakt der gewünschte Autofokuspunkt einstellen.

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Die Bildqualität ist überragend. Selbst große Ausschnittvergrößerungen sind dank der hohen Auflösung möglich.

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Sony A7r iii – IlCE-7rm3 Mein erster Praxis-Test

Sony A7r Mark 3 – Mein persönlicher Eindruck nach einer Woche mit der Kamera

 

Sony A7r Mark 3

Dank dem tollen Service von Calumet Photography in Stuttgart konnte ich am 16. November direkt meine neue Sony Kamera abholen. Ich bin nunmehr seit einigen Tagen mit der Kamera unterwegs und möchte hier meinen persönlichen Eindruck schildern. Dazu gehört auch eine kleine Kritik am Ende.

Zunächst einmal macht die Kamera im Vergleich zur Vorgängerin einen deutlich besseren Eindruck. Praktisch alle Kritikpunkte an der Vorgängerin wurden beseitigt. Die Kamera reagiert schnell und verzögerungsfrei, macht einen sehr wertigen Eindruck und der Autofokuspunkt lässt sich sehr schnell und einfach verschieben.

Aber im Einzelnen:

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Rundfahrt durch Deutschland – immer dem Regen hinterher

Letze Woche Donnerstag ging es – noch stark erkältet – Freunde in Berlin besuchen. Für die Rückfahrt hatte ich mir eine mehrtätige Tour herausgesucht.

Route

Von Berlin aus ging es zunächst in die Lieberoser Wüste. Die einzige Wüste Deutschlands. Trotz des Regens schaute ich mich dort ein wenig um, bevor es weiter ging zur Rakotz Brücke. Hier erhoffte ich mir ein paar schöne herbstliche Aufnahmen. Auf dem Weg gab es in einem kleinen Dorf noch die schlechteste Pizza meines Lebens. Dunkler Teig mit einem komischen Nachgeschmack der an Lebkuchen erinnerte. Brrrr…

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An der Rakotzbrücke konnte ich noch ein paar wenige Aufnahmen machen, bevor es zu regnen anfing und ich nach einem kurzen Abstecher nach Polen weiter zum Schloss Moritzburg fuhr.

Hier herrschte anscheinend ebenfalls Wasserknappheit. Der Schlossweiher bestand auf der einen Seite rein aus Schlamm. Auf der anderen Seiten gab es wenigstens noch ein wenig Wasser.

Moritzburg

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