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Ausflug zur Rakotzbrücke nach Kromlau

Nach einer Einladung zu einer Feier in Berlin für letzten Sonntag flog ich bereits Freitag nach Berlin um ein gemütliches Wochenende dort zu verbringen.

Nachdem ich Freitag allerdings mehr Zeit im Stau als beim Autofahren verbrachte, fuhr ich Samstag aus Berlin raus in Richtung Kromlau. Unterwegs hatte ich auf der Autobahn einmal freie Fahrt und konnte probieren, was 390 PS unter der Haube meines Mietwagens so können.

Jaguar XF S

Mein Ziel war die Rakotzbrücke in Kromlau.

Rakotzbrücke

Rakotzbrücke KromlauDSC04844

 

Die Brücke befindet sich in einem um 1844 gestalteten Landschaftspark eines ehemaligen Gutshofes. Die Brücke ist so gestaltet, dass die Spiegelung zusammen mit der Brücke einen Kreis ergibt.

Zurück nahm ich lieber schöne Landstraßen, vorbei an Gruben aus dem Braunkohlentagebau.

Tagebau Pano

Das Panorama habe ich aus der Hand fotografiert und als 8 Hochkantaufnahmen zusammengesetzt.

 

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Alles für Fotografen

4 Tage Island mit dem Mietwagen – Mein Reisebericht mit Fotos

4 Tage in Island – Reisebericht

 

Tag 1 Anreisetag

Am Mittwoch vor Fronleichnam startete ich von Frankfurt aus mit dem Flieger nach Island. Nach etwas über 3 Stunden Flug landete ich um 16.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr deutsche Zeit) in Reykjavík.

Für dort hatte ich mir ein schönes Auto direkt bei Sixt reserviert nachdem ich festgestellt hatte, dass die Autos bei billiger-mietwagen.de kaum günstiger, dafür aber viel kleiner und weniger bequem waren. Nach 3 Minuten Busfahrt im Shuttebus vom Terminal zu den Mietwagenfirmen, wartete ich erst einmal eine Stunde bis ich endlich meinen Range Rover Evoque hatte. Wie beim Arzt musste man eine Wartemarke bei Sixt ziehen.

Range Rover Evoque

Gegen 18.45 Ortszeit erreichte ich meine Unterkunft im Fitjar Guesthouse. Das Guesthouse kann ich sehr empfehlen, es ist äußerst sauber dort und ruhig gelegen mit kostenlosem Wlan.

Nachdem der Wetterbericht für die folgenden Tage Regen vorhersagte, wollte ich das schöne Wetter nutzen und machte ich direkt auf in Richtung Kirkjufell.

Der Kirkjufell samt Kirkjufellsfoss  ist etwa 2,5 Stunden Fahrt entfernt und recht gut besucht. Dort machte ich erste Fotos bei untergehender Sonne.

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

KirkjufellKirkjufell

Hier noch ein Panorama. Bitte klicken zum laden: Das laden dauert ja nach Internetverbindung etwas. Bitte Geduld, es lohnt sich

Vom Kirkjfellsfoss aus fuhr ich um die gesamte Halbinsel.

Kirkjufell

Im Hintergrund der Kirkjufell

Nähe Kirkjufell

Bitte auf Panorama klicken damit es lädt.

Vorbei am Saxholar Krater und einer Kirche die ich leider nicht in Ruhe fotografieren konnte, da Möven mich angriffen, mir im Flug auf den Kopf pickten und mein Auto vollschissen. Da flüchtete ich lieber wieder schnell, bevor diese mich mit Ihren „Bomben“ trafen.

Saxholar Krater

Saxholar Krater

Nähe Saxholar

Weiter ging es zur Steilküste von Londrangar.

Londrangar

Londrangar

Londrangar

Bitte auf das Panorama klicken damit es lädt

Dunkel wurde es nicht. Vielmehr hatte ich eine Nacht der leuchtenden Wolken.

Mitternachtssonne

Gegen 2.30 Uhr (4.30 Uhr deutsche Zeit) machte ich mich dann auf den Weg zurück ins Guesthouse in dem ich nach 2,5 Stunden Fahrt ankam.

Fahren in Island ist gemütlich. Die Landstraßen sind auch tagsüber recht leer, so dass man den Tempomat auf 90 km/h einstellt und es einfach rollen lässt. Ich hörte mir während der Fahrten Hörbücher an damit es nicht langweilig wurde.

 

Tag 2 Reisebericht Island

Nachdem ich tags zuvor 24 Stunden auf den Beinen war und das Wetter recht bewölkt war, suchte ich mir weniger weite Ziele aus.

Mein erstes Ziel war der Bruarfoss

Zu diesem fährt man über wunderschöne Straßen durch den Nationalpark Pingvellir mit tollen Ausichtspunkten, durch Lavafelder und offene Hochebenen. Hier braucht man deutlich mehr Zeit als ich sie hatte um alles zu entdecken.

Der Bruarfoss ist nicht einfach zu erreichen und nach etwas durchfragen, einem kurzen Weg mit Millionen von Mücken (Gott sei Dank keine Stechmücken) erreichte ich den Wasserfall. Wie mir ein Anwohner sagte, ist die Zugangsbrücke zum Wasserfalls gesperrt, da sie am nächsten Tag abgerissen würde, ich könne dies aber ignorieren. Vermutlich haben die Anwohner die suchenden Touristen satt und reißen die „Access Bridge“ ab, über die man den Bruarfoss gut erreicht. Zukünftig dürfte es daher nur noch von der anderen Seite aus gehen.

BruarfossBruarfoss

Von hier aus fuhr ich über die Geysire Geysir und Strokkur weiter zum Seljalandsfoss. Gute Fotos konnte ich allerdings nicht machen. Es war einfach zu diesig. Und ein alle 5min ausbrechender Geysir vor einem grau weißen Himmel ist auch nicht so begeisternd. Trotzdem interessant dort zu sein und die blubberten Wasserlöcher, den aufsteigenden Dampf und den Schwefelgeruch wahr zu nehmen. 

Strokkur

Strokkur kurz vor dem Ausbruch

 

Strokkur

Strokkur – Ausbruch

 

Tag 3

Heute nahm ich mir als Ziel die Gletscherlagune und den Eisstrand von Jökusarlon vor.

https://www.22places.de/location/eisstrand-joekulsarlon/

Für die rund 340 km braucht man rund 5 Stunden. Hier freute ich mich so richtig, nicht einen kaum günstigeren Kleinwagen gemietet zu haben, sondern einen äußerst bequemen SUV mit Tempomat und Bluetooth Audio um Hörbücher zu hören.

Parkplatz auf dem Weg

Unterwegs durch eine sagenhafte Landschaft erreichte ich am frühen Abend bei leichtem Regen den Eisstrand. Läuft man dort 200m am Strand entlang, wird es richtig schön zum fotografieren. Allerdings ist es recht schwierig, dort gute Fotos zu machen. Mir schwebten Bilder mit vom Wasser umspülten Eisblöcken vor. Allerdings ergab sich das Problem, das entweder die Wellen nicht weit genug reichten oder eine Monsterwelle an die teils riesigen Eisblöcke bewegten und das Bild unscharf sowie meine Füße nass wurden.

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Trotz leichtem Regens, nicht vorhandener Lichtstimmung und nassen Füßen kam ein paar schöne Fotos zustande. Die benachbarte Gletscherlagune gefiel mir weniger. Hier waren mir eindeutig zu viele Touristen unterwegs.

Jökussarlon Gletscherlagune

Jökussarlon Gletscherlagune

Auf der Rückfahrt wechselte das Wetter ständig. Von Starkregen bis zu Sonnenschein. Ein geplantes Tal ließ ich aufgrund des Regens aus und machte Halt an einem Lavafeld das grün überwachsen ist.

Lavafeld Kirkjubaersklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld KirkjubaejarklausturLavafeld Kirkjubaejarklaustur

Auf der Rückfahrt hatte ich noch vor die schwarzen Strände von Vik und Dyrhollae zu besuchen. Leider schließt die Zufahrt zu Dyrhallae bereits um 19.00 Uhr. Hätte ich auf der Hinfahrt mitnehmen sollen.

Viele Wasserfälle am Straßenrand oder das Wrack einer DC3 ließ ich aufgrund Regens und mangelnder Zeit aus.

 

Tag 4

Am letzten Tag war im Nordwesten nochmals gutes Wetter angesagt, so dass ich einige am ersten Tag ausgelassene Punkte nochmals aufsuchte, wie beispielsweise die Kirche von Budir.

Budir Budarkirkja DSC04728

Budir Budarkirkja

BudirBudir

Abends klarte es auch im Süden etwas auf, und so fuhr ich abends nochmals zum Seljalandsfoss um endlich ein einigermaßen schönes Foto zu bekommen.

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss

 

Fazit:

Um in Island wirklich etwas zu sehen, braucht man wesentlich mehr Zeit. Ich habe sehr viel mangels Zeit und aufgrund des Wetters auslassen müssen. Island ist wirklich eine Reise wert und ich bereue keinesfalls diese 4 Tage. Trotz des schwierigen Wetters.

 

Ausflug in den Wildtier- und Erlebnispark Daun

Bei tollem Wetter ging es am Vatertag stau- und stressfrei über den Hunsrück in Richtung Daun in der Eifel zum dortigen Wildtier und Erlebnispark.

Bevor es in den Park ging fuhren wir noch ein paar Mal mit der dortigen Sommerrodelbahn in Berg hinunter. Gott sei Dank hatten wir kleine Scheine da es Tickets nur am Automaten gibt und dieser nur 5 und 10 Euroscheine neben Hartgeld schluckt.

Der benachbarte Wildtierpark ist etwas besonders. Durch den Park führt ein 8 Kilometer langer Weg, den man mit dem eigenen Auto befährt und an verschiedenen Haltepunkten und Stationen parkt und dort von Tribünen oder auch direkt auf dem Weg die Tiere beobachten und treffen kann. Für die Tiere gibt es Wildfutter in Form von getrocknetem Mais zu kaufen.

Esel D75_5211

Hast du Futter ??

Die erste und größte Station in die Affenschlucht. Auf einem ca. 1 km langem Rundweg läuft man durch die Schlucht und trifft überall auf Berberaffen. Dabei ist man von den Affen weder durch Zäume oder Gitter getrennt. Die Affen chillen teilweise direkt auf dem Weg.

Berberaffe Wildpark Daun

Fotomodel

Die Mitnahme von Taschen oder Lebensmitteln ist nicht erlaubt, damit die Affen nicht betteln. Man darf diese nicht streicheln. Es ist aber erlaubt, sich bis auf 1 Meter den Affen zu nähern. Da die Tiere an die Menschen gewöhnt sind, beachten diese die Besucher kaum.

Berberaffe D75_5084

Affenjunges

Affenpärchen D75_5154

 

Nach der Affenschlucht fährt man mit dem PKW durch den Park und trifft dort auf viele Tiere, die keinerlei Scheu haben.

Schwein D75_5281

Auf dem Rundweg gilt, dass Tiere Vorfahrt haben.

Rehe D75_5298

Hey da kommt Futter angefahren

Strauss 2 D75_5249

Diese Vorfahrtregel wird teilweise von den Tieren auch mal ausgenutzt und der Rundweg für einige Zeit blockiert wie von diesem Esel.

Esel D75_5308

Ich will Futter !!!

D75_5316

Hmmm lecker

Wildschwein D75_5292

 

Obwohl tolles Wetter und Vatertag war, war der Park als wir gegen 13.00 Uhr dort einfuhren nicht überlaufen. Im Grunde genommen hielten wir uns kaum dort auf, testeten nicht die Wellenrutsche oder standen ewig auf den verschiedenen Tribünen um die Tiere zu beobachten und dennoch verbrachten wir kurzweilige 2,5 Stunden im Park.

Ein tolles Ausflugsziel.

Workshop mit Elena Shumilova in Brüssel

Letztes Freitag machte ich mich auf den Weg nach Brüssel um dort einen zweitägigen Workshop mit Elena Shumilova zu besuchen. Ich denke jeder kennt Fotos dieser großartigen russischen Fotografin auch wenn er ihren Namen nicht kennt.

Da ich Zeit hatte, nahm ich den langen Weg über die Mosel und die Eifel in Richtung Brüssel.

Der Workshop startete am nächsten Samstag mit einer kleinen theoretischen Einstimmung bevor wir uns zum shooten in Villers Abbeye nahe Brüssel trafen.

Villers Abbey DSC03966

 

Zunächst einmal überraschte mich die Sorgfalt, mit der Elena die Kleidung des Models aussuchte. Diese hatte die Vorgabe einfache Kleidung ohne bunte Farben  vorwiegend in Erdtönen mitzubringen. Aus mehreren großen Taschen wählte Elena nach mind. 30 min schauen, anhalten und probieren sodann die passende Kleidung aus.

Zusammen mit einer gemieteten Ziege startete sodann das Shooting in den Ruinen der Abtei an verschiedenen Locations.

Model mit Ziege DSC03108


Abbey DSC03869

 

Mädchen mit Ziege im Grünen DSC03207Abbey DSC03733

 

Nach Besucherschluss gegen 18.30 ging es anschließend in den benachbarten Wald um dort unter verschiedenen Lichtsituation weiter zu fotografieren.

Auf dem Rückweg ging gerade die Sonne über der Straße bei herrlichem Licht unter. Perfekt für weitere Fotos

Junge auf Straße DSC04108

 

Als Objektiv verwendeten wir fast ausschließlich eine 85mm Festbrennweite bei Blenden zwischen 1,8 und 2,8.

Am nächsten vormittag trafen wir uns mit wieder mit Elena um unsere Bilder zu besprechen und zu lernen, wie Elena Ihre Fotos bearbeitet. Die Bearbeitung durch Elena war hierbei eine große Überraschung. Elena verwendet lediglich sehr einfach Techniken, die sie sich selbst beigebracht hat. Sie arbeitet hierbei nicht mit vielen Ebenen und Masken sondern lediglich mit einer Ebenenkopie pro Bearbeitungsschritt, Pinsel, und Radierer um Ihre traumhaften Aufnahmen zu zu erstellen.

Trotzdem kamen wir alle kaum Ihren Schritten hinterher was allerdings nicht tragisch ist, denn Elena stellt allen Teilnehmern Videos mit Ihrer Bearbeitung in ihrer Dropbox zum download bereit.

 

Ausflug ins Dreiländereck Verdun und Saarschleife

Mit einem neuen Auto macht spazieren fahren wieder richtig Spaß. Und so ging es letztes Wochenende erst nach Verdun und dann zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife bei Mettlach.

Verdun DSC02969

Bei herrlich warmen Frühlingswetter wirkten die viele Kreuze auf dem Soldatenfriedhof von Douaumont irgendwie nicht der Stimmung angepasst. Mit einer Belichtungszeit von länger als 1 Minute und in schwarz weiß passt es schon eher finde ich.

DSC02985

Von Douaumont ging es weiter zur Saarschleife nach Mettlach.

 

Saarschleife DSC03004

Ich denke im Herbst muss es dort besonders toll sein zum fotografieren. Hier fehlt den Laubbäumen noch das Laub. Ich denke ich fahre im Herbst nochmals hierhin.

 

Das Wetter – schnell mal nach Holland

Wie es so kommt schaue ich Freitag morgen aus dem Fenster und die Sonne lacht mich an. Immer lauter kommt der Drang „fotografieren“ und so schaue ich mir schnell den Bedeckungsgrad des Himmels auf Kachelmannwetter an und 10 min später habe ich meinen Fotokoffer geschnappt und bin auf dem Weg nach Holland.

Mein Ziel sind die Windmühlen von Zaanse Schans und 4,5 Stunden später bin ich dann da.

WindmühlenBank

Nach ein wenig rumlaufen wollte ich eigentlich weiter zur Küste und dort den Sonnenuntergang genießen. Nachdem mir Google Maps sagte: 1h 5 min für 32 km überlegte ich mir es schnell wieder anders. Ich hatte auf der Hinfahrt bereits riesige Staus um Amsterdam herum gesehen. Darauf hatte ich wirklich keine Lust.

Zaanse Schans HausBrücke

Also lief ich lieber in Zaanse Schans noch ein wenig herum. Leider fand ich keinen schönen Standort an dem die Sonne hinter den Windmühlen mit spiegelndem Wasser untergeht. Für derartige Aufnahmen muss man bei Sonnenaufgang dort sein.

Nachdem ich in letzter Zeit viele Aufnahmen in der blauen Stunde gemacht hatte, war mir nicht danach und ich bin lieber lecker Abendessen und anschließend wieder nach Hause gefahren.

Es ist sooo schwer ……. Fotografie Skills

Es heißt so schön „Fotografie gehört zu den bildenden Künsten“. Aber wo fängt die Kunst an?
Ich sehe verschiedene Level in der Entwicklung eines Fotografen.

 

Der Knipser

So fängt jeder einmal. Es werden Bilder ohne jegliche Gedanken an Motiv, Bildaufbau, Vorder- und Hintergrund sowie Licht gemacht. Derartige Aufnahme haben Erinnerungswert für den Betrachter, aber sind für Dritte einfach langweilig.

Erinnerungsfoto

 

Der nächste Level – Fotografie

Irgendwann reicht die bloße Erinnerung nicht mehr. Man fängt an sich mit Gestaltungsregeln, Licht und Bildbearbeitung auseinander zu setzen. Anfangs ahmt man vielleicht Fotos anderer Fotografen nach und kommt dann irgendwann einmal dazu selbst tolle Motive zu finden. Derartige Fotos sind schön anzusehen. Aber reicht das?

London Tower Bridge

Schönes Postkartenmotiv

Ich finde das Foto schön. Eine tolle Erinnerung. Aber irgendwie wirkt es auch kalt und leblos.

Oder hier ein Foto bei Sonnenuntergang:

Maintower Frankfurt Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Frankfurt

Es ist zwar nicht so kalt wie das vorherige Foto, ist aber ansonsten ohne Aussage.

 

Foto – Kunst?

Kunst fängt für mich dort an, wo ein Foto nicht nur Emotionen wie ein „Ohh, schön“ hervorruft, sondern auch eine Geschichte erzählt bzw. eine Aussage macht, über die nachgedacht oder diskutiert werden kann. Mir fällt dies unendlich schwer. Durch meinen Beruf als Rechtsanwalt lasse ich mich durch Vernunft  und Paragrafen leiten.

Holcaust Mahnmal Wiesbaden

Meine Versuche sehe ich meilenweit von den Kunstwerken echter Fotokünstler entfernt.

 

Ich habe jedenfalls noch einen langen Weg vor mir, ansprechende Bilder mit Tiefe und Inhalt anzufertigen.

Wüstenweg

 

Aber ich mache mir da keine Gedanken. Machmal möchte man einfach auch nur schöne Erinnerungsfotos haben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Urlaub 🙂

 

Wenn das Licht nicht mitspielt… Wasserburg Bad Vilbel

Für dieses Wochenende hatte ich mir einen schönen Ausflug zu einem Fotospot hier in der Nähe herausgesucht. Die Wasserburg in Bad Vilbel.

Laut Wetterbericht sollte der Himmel nur 30 % bedeckt sein. Also ideale Bedingungen für tolles Licht während des Sonnenuntergangs. Leider täuschte sich diesmal der Wetterbericht um mindestens 10-20 km. Der Himmel war mit Wolken bedeckt. Nur in Richtung Osten, da sah es besser aus. Ich habe versucht das beste draus zu machen. In schwarz / weiß haben die Fotos nach meinem Geschmack auch Ihren Reiz.

Burg Bad Vilbel

Brücke an der Burg

In der blauen Stunde wirken die dann blauen Wolken zwar etwas komisch. Aber trotzdem eine schöne Location, die man bei besserem Wetter (und kein Eis im Wassergraben) nochmals ansteuern kann.

Wasserburg Bad Vilbel DSC02710

Jedenfalls meinem Vater der mitkam hat es super gefallen, auch weil er nicht viel laufen musste.

 

Völklinger Hütte und Trier Porta Nigra

Am gestrigen Samstag ging es zunächst zur Völklinger Hütte. Diese ist als Industriedenkmal mit dem Prädikat Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Den Besuch fand ich schon interessant, allerdings fehlte mir da etwas der fotografische Zugang. Bestimmt kann man dort schöne Details fotografieren. Aber so etwas ist irgendwie nicht mein Ding.

Völklinger Hütte

 

Trier

Wir haben uns dann relativ schnell entschieden weiter nach Trier zu fahren. Nach einem kurzen Location Check gab es erst einmal ein leckeres Essen bevor es ans fotografieren ging.

Porta Nigra Trier

Porta Nigra D75_3846Porta Nigra D75_3835Porta Nigara SW k D75_3815

Insgesamt ein schöner und interessanter Tag

Spazieren bei Ottenhöfen im Schwarzwald

Keine zwei Stunden von Wiesbaden entfernt, liegt der dick verschneite Schwarzwald. Hier war ich heute ein wenig spazieren.

Mein eigentliches Ziel, die Edelfrauengrab Wasserfälle waren schnell durchwandert, und reizten mich fotografisch weniger.

Schwarzwaldhof

Ich bin daher weiter den Berg hinaus gestiefelt. Immer durch dicken Schnee. Auf halber Strecke stand ein Häusschen indem es per Selbstbedienung Hochprozentigen Schnaps zum aufwärmen gab. Sowas gibt es wohl nur im Schwarzwald.

Von dort aus bin ich zu einem Aussichtsfelsen in der Nähe des Karlsruher Grades. Leider hatte ich den Funkauslöser nicht dabei. Innerhalb von 10 Sekunden hoch zu klettern und per Selbstauslöser ein Foto zu machen klappte leider nicht.

Per Selbstauslöser klappte es nicht. Zehn Sekunden Vorlaufzeit waren zu wenig zum hoch klettern

Besser auf andere Wanderer zu warten, da ich leider keinen kannte der Lust gehabt hätte mit zu kommen.

Trotzdem ein schöner Ausflug, auch wenn ich keine Sonnenuntergangsfotos an der Schwarzwald Hochstraße machen konnte. Dort war es einfach viel zu voll.