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Workshop mit Elena Shumilova in Brüssel

Letztes Freitag machte ich mich auf den Weg nach Brüssel um dort einen zweitägigen Workshop mit Elena Shumilova zu besuchen. Ich denke jeder kennt Fotos dieser großartigen russischen Fotografin auch wenn er ihren Namen nicht kennt.

Da ich Zeit hatte, nahm ich den langen Weg über die Mosel und die Eifel in Richtung Brüssel.

Der Workshop startete am nächsten Samstag mit einer kleinen theoretischen Einstimmung bevor wir uns zum shooten in Villers Abbeye nahe Brüssel trafen.

Villers Abbey DSC03966

 

Zunächst einmal überraschte mich die Sorgfalt, mit der Elena die Kleidung des Models aussuchte. Diese hatte die Vorgabe einfache Kleidung ohne bunte Farben  vorwiegend in Erdtönen mitzubringen. Aus mehreren großen Taschen wählte Elena nach mind. 30 min schauen, anhalten und probieren sodann die passende Kleidung aus.

Zusammen mit einer gemieteten Ziege startete sodann das Shooting in den Ruinen der Abtei an verschiedenen Locations.

Model mit Ziege DSC03108


Abbey DSC03869

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Ausflug ins Dreiländereck Verdun und Saarschleife

Mit einem neuen Auto macht spazieren fahren wieder richtig Spaß. Und so ging es letztes Wochenende erst nach Verdun und dann zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife bei Mettlach.

Verdun DSC02969

Bei herrlich warmen Frühlingswetter wirkten die viele Kreuze auf dem Soldatenfriedhof von Douaumont irgendwie nicht der Stimmung angepasst. Mit einer Belichtungszeit von länger als 1 Minute und in schwarz weiß passt es schon eher finde ich.

DSC02985

Von Douaumont ging es weiter zur Saarschleife nach Mettlach.

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Fotowochenende

Am Freitag ging es in Richtung sächsische Schweiz. Als wir morgens um 4.30 Uhr aus dem Hotel kamen, wartete bereits die erste Überraschung. Mehrere cm Schnee auf dem Auto.

Gegen 05.10 Uhr trafen wir uns mit den übrigen Teilnehmern des Fotoworkshops mit Benjamin Jaworskyj an der Bastei. Leider wurde nichts aus schönen Sonnenaufgangsfotos aufgrund Regenwetters.

Basteibrücke

Trotzdem gab es viele interessante Motive zu entdecken.

Benjamin Jaworksyj

Bastei

 

Weiter ging es zu einem Wasserfall, der normalerweise alle 30 min aufgestautes Wasser für spektakuläre Fotos frei lässt. Allerdings ausgerechnet nicht als wir da waren.

Wasserfall

 

Richtig gut war sodann der Entschluss von Ben, weniger weit und weniger steil im Regen zu laufen und statt dessen lieber zu einem richtig tollem Bachlauf nach Tschechien zu fahren. Hierfür war das Wetter ideal.

Bach

Bach Schärfenebenen

Nach 8 Stunden fotografieren ging der Workshop zu Ende und wir fuhren wieder zurück nach Wiesbaden.

Das Wetter – schnell mal nach Holland

Wie es so kommt schaue ich Freitag morgen aus dem Fenster und die Sonne lacht mich an. Immer lauter kommt der Drang „fotografieren“ und so schaue ich mir schnell den Bedeckungsgrad des Himmels auf Kachelmannwetter an und 10 min später habe ich meinen Fotokoffer geschnappt und bin auf dem Weg nach Holland.

Mein Ziel sind die Windmühlen von Zaanse Schans und 4,5 Stunden später bin ich dann da.

WindmühlenBank

Nach ein wenig rumlaufen wollte ich eigentlich weiter zur Küste und dort den Sonnenuntergang genießen. Nachdem mir Google Maps sagte: 1h 5 min für 32 km überlegte ich mir es schnell wieder anders. Ich hatte auf der Hinfahrt bereits riesige Staus um Amsterdam herum gesehen. Darauf hatte ich wirklich keine Lust.

Zaanse Schans HausBrücke

Also lief ich lieber in Zaanse Schans noch ein wenig herum. Leider fand ich keinen schönen Standort an dem die Sonne hinter den Windmühlen mit spiegelndem Wasser untergeht. Für derartige Aufnahmen muss man bei Sonnenaufgang dort sein.

Nachdem ich in letzter Zeit viele Aufnahmen in der blauen Stunde gemacht hatte, war mir nicht danach und ich bin lieber lecker Abendessen und anschließend wieder nach Hause gefahren.

Es ist sooo schwer ……. Fotografie Skills

Es heißt so schön „Fotografie gehört zu den bildenden Künsten“. Aber wo fängt die Kunst an?
Ich sehe verschiedene Level in der Entwicklung eines Fotografen.

 

Der Knipser

So fängt jeder einmal. Es werden Bilder ohne jegliche Gedanken an Motiv, Bildaufbau, Vorder- und Hintergrund sowie Licht gemacht. Derartige Aufnahme haben Erinnerungswert für den Betrachter, aber sind für Dritte einfach langweilig.

Erinnerungsfoto

 

Der nächste Level – Fotografie

Irgendwann reicht die bloße Erinnerung nicht mehr. Man fängt an sich mit Gestaltungsregeln, Licht und Bildbearbeitung auseinander zu setzen. Anfangs ahmt man vielleicht Fotos anderer Fotografen nach und kommt dann irgendwann einmal dazu selbst tolle Motive zu finden. Derartige Fotos sind schön anzusehen. Aber reicht das?

London Tower Bridge

Schönes Postkartenmotiv

Ich finde das Foto schön. Eine tolle Erinnerung. Aber irgendwie wirkt es auch kalt und leblos.

Oder hier ein Foto bei Sonnenuntergang:

Maintower Frankfurt Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Frankfurt

Es ist zwar nicht so kalt wie das vorherige Foto, ist aber ansonsten ohne Aussage.

 

Foto – Kunst?

Kunst fängt für mich dort an, wo ein Foto nicht nur Emotionen wie ein „Ohh, schön“ hervorruft, sondern auch eine Geschichte erzählt bzw. eine Aussage macht, über die nachgedacht oder diskutiert werden kann. Mir fällt dies unendlich schwer. Durch meinen Beruf als Rechtsanwalt lasse ich mich durch Vernunft  und Paragrafen leiten.

Holcaust Mahnmal Wiesbaden

Meine Versuche sehe ich meilenweit von den Kunstwerken echter Fotokünstler entfernt.

 

Ich habe jedenfalls noch einen langen Weg vor mir, ansprechende Bilder mit Tiefe und Inhalt anzufertigen.

Wüstenweg

 

Aber ich mache mir da keine Gedanken. Machmal möchte man einfach auch nur schöne Erinnerungsfotos haben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Urlaub 🙂

 

Wenn das Licht nicht mitspielt… Wasserburg Bad Vilbel

Für dieses Wochenende hatte ich mir einen schönen Ausflug zu einem Fotospot hier in der Nähe herausgesucht. Die Wasserburg in Bad Vilbel.

Laut Wetterbericht sollte der Himmel nur 30 % bedeckt sein. Also ideale Bedingungen für tolles Licht während des Sonnenuntergangs. Leider täuschte sich diesmal der Wetterbericht um mindestens 10-20 km. Der Himmel war mit Wolken bedeckt. Nur in Richtung Osten, da sah es besser aus. Ich habe versucht das beste draus zu machen. In schwarz / weiß haben die Fotos nach meinem Geschmack auch Ihren Reiz.

Burg Bad Vilbel

Brücke an der Burg

In der blauen Stunde wirken die dann blauen Wolken zwar etwas komisch. Aber trotzdem eine schöne Location, die man bei besserem Wetter (und kein Eis im Wassergraben) nochmals ansteuern kann.

Wasserburg Bad Vilbel DSC02710

Jedenfalls meinem Vater der mitkam hat es super gefallen, auch weil er nicht viel laufen musste.

 

Völklinger Hütte und Trier Porta Nigra

Am gestrigen Samstag ging es zunächst zur Völklinger Hütte. Diese ist als Industriedenkmal mit dem Prädikat Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Den Besuch fand ich schon interessant, allerdings fehlte mir da etwas der fotografische Zugang. Bestimmt kann man dort schöne Details fotografieren. Aber so etwas ist irgendwie nicht mein Ding.

Völklinger Hütte

 

Trier

Wir haben uns dann relativ schnell entschieden weiter nach Trier zu fahren. Nach einem kurzen Location Check gab es erst einmal ein leckeres Essen bevor es ans fotografieren ging.

Porta Nigra Trier

Porta Nigra D75_3846Porta Nigra D75_3835Porta Nigara SW k D75_3815

Insgesamt ein schöner und interessanter Tag

Stativtest – Stabilitätstest Feisol CT-3441S Rapid vs. Sirui N2205X vs Sirui W1204 vs Manfrotto 055 CX Pro 3

Ich hatte die Gelegenheit das Sirui N2205X sowie das W2204 kurz zu testen und mit meinem vier Jahre alten Feisol CT-3441S Rapid Stativ zu vergleichen. Hier mein Erfahrungsbericht zu den Stativen

 

Zum Sirui N2205X Stativ

Vor der Ausstattung ist das Sirui klasse. Es besteht aus 5 Carbon Segmenten, die mittels Drehverschlüssen sehr gut von selbst ausfahren. Ein Bein lässt sich als Einbahnstativ oder Wanderstock abschrauben. Die Mittelsäule ist geteilt und lässt sich für bodennahe Aufnahmen einfach teilen, ohne das der Stativkopf abgeschraubt werden müsste. Spikes sind fest montiert und können durch Drehung ausgefahren werden. Eine schöne Stativtasche wird mitgeliefert.

Das Stativ hat recht dicke Beine und ist ziemlich stabil (Siehe Tabelle weiter unten)

 

Zum Feisol CT-3441S Rapid

Das Feisol ist etwas altmodischer. Die Beine fahren nicht von selbst aus und eine kurze Mittelsäule musste ich mir extra dazu kaufen. Will ich bodennahe Aufnahmen machen, so muss der Stativkopf auf die andere Mittelsäule gewechselt werden.

Spikes kosten extra. Eine große Tasche ist dabei. Der Service von Feisol ist sehr gut. Ich hatte beim reinigen nach einem Einsatz im Sand eine Plastikhülse, die den Auszug stoppt, aus Trotteligkeit kaputt gemacht. Feisol lieferte mir innerhalb weniger Tage ein Komplettset für rund 5 Euro plus Versandkosten.

Auf der Homepage bietet Feisol einen Reinigungs- und Aufbereitungsservice für 80,00 Euro an, obwohl das Stativ sehr gut selbst gereinigt werden kann.

Das Feisol ist gefühlt deutlich leichter als das Sirui.

Aber nun zu meinem eigentlichen Stativtest bezüglich der Stabilität der Stative

 

Sirui W1204

Das Sirui ist gegen Wasser abgedichtet. Ansonsten hat es die gleiche Ausstattung wie das N 2205X. Allerdings sind die Beine aus 10x Carbon (N2204 8x Carbon), dafür aber dünner. Im Ergebnis enttäuschte mich die Stabilität. Für den extrem hohen Preis von über 500 Euro hätte ich etwas besseres erwartet. Ich habe das Stativ wieder zurück geschickt.

 

Manfrotto 055 CX Pro 3

Das Manfrotto ist das größte Stativ und mit 1,6 kg ungefähr so schwer wie die Sirui. Die Beine sind ziemlich dick. Es lassen sich Spikes aus den Füßen herausdrehen. Die Stabilität ist hervorragend.

 

Stativtest – Stabilität

Die Stabilität habe ich auf dieselbe Art getestet wie Stefan Traumflieger in seinem großen Stativtest:

Ich habe meine Sony A7 mit dem schweren Sony G Master f.2.8 24-70mm auf einem Novoflex Classic Ball 3 II Stativkopf montiert und die Kamera bei 70mm und eingeschalteter Lupe auf ein Objekt ausgerichtet. Anschließend habe ich sowohl die Kamera als auch das Stativ kräftig angestoßen und mit der Stopuhr die Ausschwingzeit gemessen. Gewertet habe ich die jeweils schlechtere Zeit der beiden Anstoßpunkte.

 

Feisol CT- 3441S Sirui N2205X Sirui W1204 Manfrotto 055 CX Pro3 (alte Version)
Beine alle komplett ausgefahren, Mittelsäule eingefahren.

Sirui und Manfrotto sind dabei deutlich höher

1,8 Sek 1,8 Sek. 1,8 Sek 0,8 Sek
Beine alle komplett ausgefahren, Mittelsäule Sirui und Manfrotto halb ausgefahren. Beim Feisol nur der erste Teil der ausfahrbaren Mittelsäule halb ausgefahren 1,0 Sek 1,4 Sek. 1,4 Sek 0,9 Sek
Sirui unterstes Segment mit den dünnen Beinen eingezogen. Damit fast so hoch wie das Feisol wenn es komplett ausgezogen ist. 1,1 Sek. 1,0 Sek
Sirui unterstes Segment mit den dünnen Beinen eingezogen. Mittelsäule halb ausgezogen 1,0 Sek 1,2 Sek
Beine komplett ausgefahren, Feisol erstes Teil der Mittelsäule komplett ausgefahren, Manfrotto komplette Mittelsäule 1,3 Sek. 1,2 Sek

Da das Feisol eine doppelte, sehr hoch ausfahrbare Mittelsäule hat, während die Sirui nur eine einfache, nicht weiter ausfahrbare Mittelsäule, habe ich beim Feisol nur den ersten Teil der Mittelsäule getestet.

 

Fazit Stativtest

Mich hat überrascht, dass das Feisol noch  längere Zeit nachschwingt, wenn die Mittelsäume komplett eingefahren ist und sich sehr deutlich verbessert, nachdem man die Mittelsäule ein wenig ausfährt. Fährt man diese nur wenige cm aus, so ergeben sich Werte von unter 1 Sekunde, die dem Manfrotto entsprechen.

Mein Fazit: Nutzt man nur 1 Segment der Mittelsäule, ist das Feisol ein verdammt stabiles Stativ.  Dabei hat es ein kleines Packmaß und ist unglaublich leicht.

Das Sirui glänzt mit der Ausstattung, ist aber trotz des höheren Gewichtes bei Verzicht auf die unteren Beinsegmente nicht besser aus das Feisol. Ein Ausfahren aller Beinsegmente führt zu einer höheren Aufbauhöhe, die mit stärkerer Instabilität erkauft wird.

Das stabilste Stativ ist das Manfrotto. Es ist hoch, wieg in etwa dasselbe wie die Sirui und ist deutlich stabiler. Negativ ist das große Packmaß.

Spazieren bei Ottenhöfen im Schwarzwald

Keine zwei Stunden von Wiesbaden entfernt, liegt der dick verschneite Schwarzwald. Hier war ich heute ein wenig spazieren.

Mein eigentliches Ziel, die Edelfrauengrab Wasserfälle waren schnell durchwandert, und reizten mich fotografisch weniger.

Schwarzwaldhof

Ich bin daher weiter den Berg hinaus gestiefelt. Immer durch dicken Schnee. Auf halber Strecke stand ein Häusschen indem es per Selbstbedienung Hochprozentigen Schnaps zum aufwärmen gab. Sowas gibt es wohl nur im Schwarzwald.

Von dort aus bin ich zu einem Aussichtsfelsen in der Nähe des Karlsruher Grades. Leider hatte ich den Funkauslöser nicht dabei. Innerhalb von 10 Sekunden hoch zu klettern und per Selbstauslöser ein Foto zu machen klappte leider nicht.

Per Selbstauslöser klappte es nicht. Zehn Sekunden Vorlaufzeit waren zu wenig zum hoch klettern

Besser auf andere Wanderer zu warten, da ich leider keinen kannte der Lust gehabt hätte mit zu kommen.

Trotzdem ein schöner Ausflug, auch wenn ich keine Sonnenuntergangsfotos an der Schwarzwald Hochstraße machen konnte. Dort war es einfach viel zu voll.

 

Maintower

Bei traumhaften Wetter ging es gestern zum Sonnenuntergang auf die Besucherplattform des Maintower in Frankfurt am Main.

Der Sonnenuntergang sah einfach spektakulär aus.

Maintower Frankfurt Sonnenuntergang

Obwohl es in der blauen Stunde etwas kühl wurde, lohnt sich die Aussicht in jedem Falle.

Maintower Panorama

Panorama von der Besucherplattform des Maintowers

Blaue Stunde Maintower DSC02587

Schwarzwald

Der Schwarzwald ist für mich eine der schönsten Gegenden in Deutschland. Nachdem für dort schönes Wetter angesagt war, wollten wir am gestrigen Donnerstag dort fotografieren. Leider wurde mein Fotokumpel plötzlich krank so dass ich alleine in Richtung Burg Hohenzollern gefahren bin.

Zellerhorn

Burg Hohenzollern vom Zellerhorn aus gesehen

Den Standort hatte ich mich schon über Google Maps ausgeschaut. Man kommt dort bis auf 1,8 km mit dem Auto ran. Theoretisch auch weiter, wenn man die Verbotsschilder ignoriert. Bevor ich aber für ein Foto 3 Stunden fahre, hatte ich über kachelmannwetter.com den Bedeckungsgrund des Himmels gecheckt, um nicht zuviele Wolken zu haben.

Zellerhorn mit Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern vom Zellerhorn

Ein toller Standort auch für einen Fotoworkshop ( @Benjamin Jaworskyj) vor allem weil es dort viel Platz gibt, damit sich jeder seinen eigenen Standort für Fotos suchen kann. Und wer dort chillen möchte ist auf den Bänken und einem Liegestuhl auch gut aufgehoben. Wen es dort hinzieht, hier ein Link:

https://goo.gl/maps/XJQgAhApWDv

Burg Hohenzollern blue hour

Burg Hohenzollern zur blauen Stunde

Zum Schluss probierte ich ein Hochkant Panorama. Die Aufnahme auf jetzt 293 MP

 

Burg Hohenzollern Panorama blue hour

 

 

Geierlay – Die längste Hängeseilbrücke Deutschlands

Bei sonnigem und leicht diesigem Wetter ging es heute zur Geierlaybrücke. Diese ist nur ca. 1 Stunde von Wiesbaden entfernt bei einem kleinem Ort im Hunsrück.

Geierlaybrücke

Geierlaybrücke im Hunsrück

Die Brücke hat eine Spannweite von 360m und eine maximale Höhe von 100m über dem Tal. An beiden Seiten sind Bänke, auf denen diejenigen warten, die sich nicht über die Brücke trauen. Und das waren einige heute.

Auch wenn Sie beim laufen leicht wackelt, so ist es ein tolles Erlebnis darüber zu laufen.

Kinderdijk

Gestern unternahmen wir unseren bisher weitesten Tagesausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk in der Nähe von Rotterdam.

Die Windmühlen gehören um UNESCO Weltkulturerbe und stammen aus dem 18. Jahrhundert. Erstaunlicherweise scheinen die meisten Windmühlen bewohnt zu sein.

Kinderdijk Windmühlen

Nach vier Stunden Fahrt trafen wir gegen mittag dort ein und checkten zunächst ein paar Locations um bei Sonnenuntergang richtig mit fotografieren loszulegen.

Kinderdijk

Anschließend aßen wir in der Nähe total lecker Hamburger, bevor wir unsere Sonnenuntergangslocation aufsuchten.

Kinderdijk SonnenuntergangSonnenuntergang

 

Nach Sonnenuntergang wurde es dann langsam kalt. Trotzdem ließen wir uns Zeit um nach dem Tipp von Benjamin Jaworskyj „Wenn du denkst es ist vorbei, warte noch ne Stunde“ auf tolles Licht zu hoffen. Das hielt sich zwar mangels Wolken in Grenzen, aber schön war es doch.

Kinderdijk

Sigma APS-C 10-20mm für Nikon am Sony Vollformat mit Commlite Adapter bei 10mm Brennweite

Was mich bei obigen Foto total überraschte, wie gut das Sigma 10-20mm für APS-C ohne Abschattungen am Vollformat funktioniert. Das Bild ist mit 10mm Brennweite am Vollformat aufgenommen.

Es ist passiert………. Sony

So geht´s im Leben,

ich meckere gegen Sony Kameras und sage ich möchte nicht weg von Nikon. Und paar Monate später gefällt mir die Sony A7RM2 für Landschaftsfotografie so richtig gut.

Was bleibt ist die Tatsache, dass vieles an der Bedienung noch besser ginge. Diese ist teilweise wirklich umständlich. Z.B. der Augenautofokus. Auch ist mein WLAN Modul defekt und die Objektive sind echt teuer und haben nicht die Standardfiltergröße von 77mm. Von der kleinen Objektivauswahl für e-mount ganz zu schweigen.  Auch stört mich, dass ich im Gegensatz zum Nikon 18-35mm  ohne große Abschattungen an den Rändern nicht 2 Filter gleichzeitig verwenden kann. Ach es gibt so vieles was ich noch meckern könnte.

Aber was soll´s. Die Bildqualität ist der Hammer und bei Aufnahmen im Liveview fokussiere ich nur noch manuell mit Fokus Peaking. Es macht einfach Spaß.

 

Hermansdenkmal

Nikon ist dagegen nur noch langweilig. Es kommt nichts neues. Kein Verwacklungsschutz auf dem Sensor wie bei Pentax und Sony. Keine APS-C Kamera mit Belichtungsimulation wie bei Canon. Und schon gar keine Kamera mit elektronischem Sucher. Canon ist mit der neuen EOS M5 auf dem richtigen Weg. Die Kamera gefällt mir nicht nur wegen der günstigen Objektive für Landschaftsfotografie. Sie hat WLAN, Fokuspeaking, Touchdisplay. Fehlt eigentlich nur noch GPS.

Was fehlt ist eine Kamera mit der Ausstattung einer Canon 5D Mark 4 mit GPS, WLAN und elektronischem Sucher sowie Klappdisplay mit Touch Funktion. Wenn Canon so etwas bringen würde, wäre ich vermutlich auch wieder von Sony weg. Allein wegen den vielen tollen und auch günstigen Objektiven.

Eifel – Foto Experimente

Heute mal mit einem Freund bisschen experimentieren in Mechernich in der Eifel. Während es hier trübe und regnerisch war, hatten wir dort etwas Sonne mit Wolken. Gute Bedingungen, um die ND Filter zu testen um tagsüber mit langen Belichtungszeiten von mehr als 1 Minute zu fotografieren.

Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz. Quadfahren hatte leider bereits Winterpause, so dass wir uns mit der Sommerodelbahn begnügen mussten. Windmühle MechernichBurg Mechernich

Schwarzwald

Heute ging es für einen Tagesausflug in den Schwarzwald. Vom Ruhestein an der Schwarzwaldhochstraße mit dem Lift den Berg hoch und weiter zum Wildseeblick.

Wildseeblick

Von dort sind wir sodann den steilen Abstieg zum See hinunter um dort ein paar Fotos zu machen. Durch den Dunst und den weißen Himmel heute morgen sind die Farben teilweise nicht so schön, so dass ich die Fotos in schwarz / weiß geändert habe.

Wildsee Äste

 

Wildsee sw DSC01889Wildsee

Der Rückweg wieder den Berg hoch war für mich echt hart. Mein sportlicher Kumpel musste oben 15min auf mich warten, bis ich wieder oben war xD . Man wird halt nicht jünger.

Anschließend sind wir erst einmal am Mummelsee Mittag essen und am Mehliskopf mit der Sommerrodelbahn ein paar Runden gefahren, bevor es wieder zurück nach Hause ging. Ein wirklich anstrengender, aber total spaßiger Tag.

Danke an Albi fürs mitkommen. Ich wette deine Fotos sind mal wieder besser als meine 🙂

 

 

Ausflug in den Ardennen

Am gestrigen Samstag ging es zusammen mit einem ebenso Fotografie begeisterten Freund mit einem gemieteten BMW 4er Cabrio in die Ardennen. Während es hier im Strömen regnete schien dort bereits ab mittags die Sonne.

Auf dem Rückweg führte uns das Navi über diese kleine Strasse an mit herrlicher Lichtstimmung.

Ardennen

Fotoworkshop

Im September besuchte ich wieder einen Fotoworkshop bei Benjamin Jaworskyj. Wie üblich ging die Zeit wieder viel zu schnell herum. Was bleibt sind fantastische Fotos und vieles das ich neu gelernt habe.

Hier das Video zum Workshop
(komischerweise zeigt er in Google Chrome das Video nicht mehr an, in anderen Browsern geht es)

 

Sony A7r Mark II vs. Olympus OM-D EM 5 Mark 2 vs Nikon D750 Ein Vergleich

Den Hype um Sony Kameras kann ich leider nicht nachvollziehen.
Ich habe verschiedene Kameras und nunmehr auch eine Sony A7r ii. Diese ist und wird aber nicht meine Lieblingskamera wenn ich diese mit anderen vergleiche.

Richtig ist, dass der elektronische Sucher und Fokus Peaking außerhalb der Sportfotografie mit schnellen Serienfotos bewegter Motive vorteilhaft ist. Man sieht das Bild in der Belichtung wie es mal sein wird. Aber sonst?? Da ist nicht viel was Sony mir im Vergleich zu anderen bietet:

Alle Kameras haben eine hervorragende Bildqualität.

Nikon D 750:
+ Gesichtserkennung mit Augenautofokus im Suchermodus
+ Klappdisplay
+ High ISO sehr rauschfrei
+ schnelle Serienbildfunktion
+ Relativ leicht und ergonomisch
+ Lange Akkulaufzeit
+ schneller Autofokus
+ Problemlose schnelle WLAN Verbindung zum iPhone für Bildübertragung oder Drittanbieter       Software
+ riesige Objektivauswahl
+ Fokuspunkt mit der Wippe ohne weitere Menüeinstellungen zu verstellen

o einigermaßen Wetterfest
o Kein elektronischer Sucher
o Belichtungssimulation im Liveview

– Kein Fokus Peaking
– Keine Bildstabilisierung am Sensor
– Keine Programme für Live Bulb etc
– kein Touchscreen
– langsamer Autofokus bei Liveview

Sony A7r ii
+ Klappdisplay
+ High ISO ziemlich rauschfrei
+ relativ schnelle Serienbilder
+ elektronischer Sucher
+ Fokus Peaking
+ sehr hohe Auflösung
+ 50 fps Filmodus und 4k

o einigermaßen Wetterfest
o Gesichtserkennung im Suchermodus, Augenautofokus nur umständlich über Zusatztaste
o kein besonders guter 5 Achsen Stabilisator
o Fokuspunkt kann nur nach Druck einer weiteren Taste verstellt werden

– teure Objektive, wenig Auswahl ohne Adapter, lichtstarkes 70-200 oder 24-70 unglaublich teuer, keine günstigen lichtstarken Objektive von Fremdherstellern
– Programme für Mehrfachbelichtung müssen extra gekauft werden
– kein Touchscreen

– – unfassbar kurze Akkulaufzeit
Olympus OMD-EM 5 Mark 2
++ Alles überragender 5 Achsen Bildstabilisator, gegenüber der alten OMD EM5 nochmals deutlich verbessert
+ Klappdisplay
+ schnelle Serienbilder
+ elektronischer Sucher
+ Fokuspeaking auch in rot und weiß wie bei Sony
+ Touchscreen
+ Gesichtserkennung und Augenautofokus, Auge links, rechts, nächstes Auge voreinstellbar
+ Fokuspunkt mit Touchscreen verstellbar
+ Gleich großer und heller elektronischer Sucher wie bei der A7
+ Große Objektivauswahl, viele günstige Objektive, ebenso wie hochwertige
+ 40 MP Modus für unbewegte Motive
+ Für elektronischen Sucher extrem gute Akkulaufzeit
+ umfangreiche Menüs mit Funktionen wie Live Bulb, Live time
+ 50 fps Filmmodus
+ sehr handlich und leicht, besonders mit Zusatzhandgriff
+ schneller Autofokus
+ Besonders wetterfest
+ Problemlose WLAN Verbindung mit iPhone inkl. Fernsteuerung, Einbindung GPS Daten uvm.

o Nur 16 MP, für wandfüllende Fotos etwas wenig
o Noch gut bis ISO 6400
o kleiner 4/3 Sensor

– Nachführ Autofokus AF-C pumpt

Was ist wohl meine Lieblingskamera? 

1. Olympus
2. Nikon D750 ( besonders für Sportaufnahmen oder High Iso)
3. Sony A7 R ii
4. Abgeschlagen, Nikon D800

 

Norwegen

Nach einigen Filmen über Norwegen, wollte ich dieses schöne Land auch einmal besuchen. Letzte Woche war es soweit und meine geplante Rundreise mit einem Mietwagen startete.

Los ging es in Alesund. Von dort zur Atlantikstraße, weiter nach Geiranger in den berühmten Fjord, durch die noch winterlich verschneite Landschaft nach Skjak und über die „Vogelinsel“ Runde zurück nach Alesund.

Norwegen ist ein unglaublich schönes Land mit tollen Landschaften. Hinter jeder Ecke gibt es eine neue tolle Aussicht. Ich war daher nicht aus, nur an wenigen Punkten das richtige Licht für ein tolles Foto abzuwarten, sondern bin lieber den ganzen Tag spazieren gefahren.

Norwegen ist reiches Land. Selbst keine Inseln mit wenigen hundert Bewohnern sind mit kilometerlangen Tunneln mit dem Festland verbunden. In den Tagen habe ich bestimmt 100 km alleine in Tunneln zurück gelegt. Essen und Trinken sind für unsere Verhältnisses dort echt teuer. Für 2 Hotdogs und 0,5 l Cola legt man über 20 Euro hin. Aber diese tolle Landschaft war es mir wert.

Fjord Panorama1Geiranger D80_4908Fjord D80_4985See D80_4990D80_4991swRunde FyrD80_5076

Runde D80_5108Vor der Atlantikstraße D80_4824Fjord D80_4834

Fotoworkshop und Kurzurlaub in Berchtesgaden

Letztes Wochenende ging es zu einem Fotoworkshop mit Benjamin Jaworskyj nach Berchtesgaden. Nachdem schlechtes Wetter angesagt, reiste ich erst kurz vorher an und blieb dafür ein bisschen länger dort.

Hintersee

Der Workshop fand rund um den wunderschönen Hintersee statt und war wie üblich ein tolles Erlebnis.

Hintersee Steg

Obwohl dies bereits mein siebter Workshop mit Benjamin Jaworkskyj war, so war dies wie immer ein Event das nicht nur Spaß macht, sondern bei dem man ständig neue Dinge lernt und sein Wissen weiter vertieft. Die Workshops finden immer in kleinen Gruppen statt. Wir waren z.B. 8 Teilnehmer, die von Ben und Rico top gecoacht wurden. So konnten die beiden individuell auf jeden eingehen und ihre Leidenschaft für Fotografie ist für jeden Teilnehmer ansteckend.

Während der folgenden Tage musste ich ständig an die Übungen aus dem Workshop denken. Wie z.B „Suche dir einen Vordergrund“ oder „achte auf Diagonalen und die Bildaufteilung.

Königsee D80_4675-2

Am Königsee konnte ich dies wunderbar umsetzen. Auch wenn ich Äste erst ins Wasser schleifen musste.

Königsee Eisbachmündung

 

Wenn ihr mich begleiten wollt, habe ich auch ein Video gemacht.

 

 

Evernote – Genialer Aktenordner / DMS / Notizbuch

Wer hat nicht damit zu kämpfen, alle möglichen, eingehenden Schreiben, Belege, Mails, Quittungen, Webseite, Notizen etc. so sortiert abzuheften, dass man diese im Bedarfsfall schnell findet.

Genau hier greift meine neueste Entdeckung ein. Mit Evernote kann ich eingehende Dokumente, Fotos, Mails oder Notizen so elektronisch abspeichern, dass ich auf diese sofort mit allen Geräten wie PC, Mac, Handy zugreifen kann.

Die Aktenordner heißen dort Notizbücher und in diese kann ich alles mögliche sichern. Ob dies getippte Notizen sind, fotografierte Handschriften, E-Mails, Fotos, PDF, Word oder Excel Dokumente  spielt keine Rolle. Alles was ich hochlade wird indiziert, so dass ich mit einer Suche in einem bestimmten Notizbuch oder in allen Notizbüchern gleichzeitig die Information jederzeit wieder finde. Dabei kann Evernote über eine Texterkennung, die bis zu einem gewissen Grad sogar Handschriften erkennt,  erkannte Textinhalte aus gescannten oder fotografierten Objekten erfasst, so dass auch nach bildlich erfassten Textinhalten gesucht werden kann und nicht nur nach eingegebenen Überschriften oder Schlagworten. Dabei bietet Evernote auch die Möglichkeit, Objekte zu bearbeiten, als E-Mail zu versenden und mit anderen Anwendern zu teilen bzw. mit diesen darüber zu chatten. Ebenso kann ich zu einer Notiz eine Erinnerung hinzufügen. Dies ist praktisch, wenn ich z.B einen Vertrag kündige und ich nicht vergessen möchte eine Kündigungsbestätigung zu erhalten oder nach Ablauf der Kündigungsfrist rechtzeitig einen neuen Vertrag abzuschließen.

Ich kann mich über einen Webbrowser weltweit in meinen Evernote Account einloggen und nach allen Informationen suchen, diese verändern oder neue hinzufügen. Ebenso geht dies mit der Telefon-, PC- oder Mac App.

Das Design der App ist nicht so toll. Aber die Funktionen dafür umso mehr.

Interessiert Euch so eine Hilfe auch? Hier finde ihr eine super Erklärung und Demonstration:

 

Lust auf was Neues – Olympus OM-D EM-5

Ich weiß ich brauche keine neue Kamera. Ich weiß auch, dass man fast mit jeder Kamera gute Fotos machen kann. Aber manchmal hat man einfach mal Lust auf etwas neues. Meine Anforderungen waren eine kleine, jackentaugliche Kamera mit sehr guter Bildqualität und einem sehr schnellen Autofokus mit Gesichts- und Augenerkennung, die robust genug ist, in einem Freizeitpark auch mal in der Wasserbahn richtig naß zu werden.

So bin ich bei Olympus gelandet.

Olympus D80_4325

Meine Olympus OM-D E-M5

Die Kamera macht echt Spaß. Sie ist klein genug für die Jackentasche und macht schöne Fotos. Läuft man im Urlaub den ganzen Tag herum, macht es keinen Spaß, immer die große schwere Spiegelreflexkamera mit sich herum zu schleppen. Klar macht die SLR qualitativ hochwertigere Fotos. Aber manchmal möchte ich eigentlich nur Erinnerungen festhalten. So wie die wunderschönen U-Bahn Stationen in Moskau.

U Bahn Station mit der OM-D EM-5

Bekanntlich ist die beste Kamera die, die man gerade dabei hat. Daher bin ich tagsüber meist nur mit der kleinen Olympus herumgelaufen und nur für besondere Aufnahmen die ich mir bereits vorher ausgeguckt habe, habe ich die große schwere Nikon mitgenommen.

Dazu ist die Kamera sehr gut gegen Spritzwasser, Frost und Staub geschützt und aufgrund des äußerst schnellen Autofokus und der sehr guten Gesichtserkennung auch die ideale Schnappschusskamera.

Ich habe mir noch ein Objektiv mit einem größeren Zoombereich und ein kleines Pencake Zoom bestellt. Falls jemand Interesse an einem 12-50mm Zoom für Four Thirds Kameras hat, schreibt mich an.

 

Im Winter nach Moskau

Die Tage vor Weihnachten sind als Selbständiger meist etwas stressiger. Dieses Jahr bin ich dem entflohen und für ein paar Tage nach Moskau geflogen.

Moskau hat mich wirklich beeindruckt. Die Stadt ist auch außerhalb der Touristengegenden sehr sauber. Nirgendwo Müll oder Geschmiere an den Wänden. Nirgendwo hängen „komische Leute“ herum. Ich habe mich sehr viel sicherer gefühlt als in Berlin, London oder Paris. Auch außerhalb der Touristengegenden.

Die U-Bahn ist wirklich etwas besonderes. Jede Station hat ihr eigenes besonderes Aussehen. Und nirgendwo gibt es Müll, Gestank oder Vandalismus oder Leute vor denen man Angst haben könnte.

U Bahn

Eine vieler schöner U Bahn Stationen

U Bahn

Halle einer U Bahn Station

Die Russen machen einen etwas zurückhaltenden Eindruck. Jeder in der U Bahn ist mit sich selbst beschäftigt. Aber sobald jemand Hilfe braucht, ist sofort jemand zur Stelle, der älteren Menschen die Tasche die Treppe hochträgt oder einen Sitz frei macht.

Wären nicht die russischen Buchstaben könnte man denken man wäre in einer deutschen Stadt unterwegs, allerdings ohne Ausländer. Es fahren die gleichen Autos deutscher und japanischer Marken durch die Straßen. Es gibt alles was es auch hier gibt. Ob Ikea, Obi oder Media Markt. Ebenso alle hier bekannten Fast Food Ketten wie Kentucky, Burger King und Mc Donald´s. Nur alles deutlich günstiger.

Gum

Kaufhaus Gum

Das Kaufhaus Gum bietet geballt alle führenden Designermarken.

Gum

Einer der Hallen im Gum

In mehreren Hallen auf mehreren Stockwerken gibt es alles was das Herz begehrt. Das Kaufhaus liegt direkt am Roten Platz. Dort ist im Winter eine Schlittschuhbahn oder ein Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Roter Platz

Auf dem Platz tummeln sich die Touristen und russische Ausflügler wie eine Klasse einer Kadettenschule.

Kadetten

Direkt am unteren Ende des Roten Platzes liegt die Basilius Kathedrale, die besonders im Dunkel herrlich anzuschauen ist.

Basilius Kathetrale

Basilius Kathetrale

Basilius

Das Wetter war meist eher schlecht, aber dafür war es nicht sehr kalt. Ab und zu kam doch einmal die Sonne heraus.

Kreml

Den Kreml kam man auch besichtigen. Mehr fehlte dafür allerdings die Zeit.

Kirche

Ganz in der Nähe meines Hotels liegt der Kreml von Ismailov mit einem riesigen Andenken- und Trödelmarkt. Auf dem Fotos habe ich dem Wetter etwas mit Photoshop nachgeholfen.

Kreml Ismalilov

Moskau hat mir sehr gefallen und mein Interesse nach mehr Russland geweckt. Schade dass man für Russland ein Visum beantragen muss und nicht einfach kurzfristig hinfliegen kann.

Ich denke jeder sollte einmal Russland und die Menschen dort kennen lernen. Dann wird er feststellen, dass diese genauso sind wie wir hier auch. Die gleiche Musik im Radio, die gleichen Spiele und die gleichen Handys wobei ich wohl eher mehr Apple als Android gesehen habe. Liest man deutschsprachige russische Nachrichten so wird der Eindruck erweckt, als wenn Russland gerne enger an Deutschland heranrücken würde, nur Deutschland Angst hat und das nicht will. Interessant einmal von außen einen Blick auf Deutschland zu werfen.

 

 

Mein persönlicher Jahresrückblick

Das Jahr 2015 war sowohl persönlich als auch beruflich eines der schönsten Jahre überhaupt.

Privat hatte ich tolle Reisen nach Fuerteventura oder Tschechien.

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Ebenfalls konnte ich tolle Fotos auf mehreren Foto  Workshops mit Benjamin Jaworskyj machen und lernte auch Calvin Hollywood kennen.

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Große Freude bereiten mir auch die von mir betreuten Kinder im Tischtennis. Eine super Truppe mit denen es viel Spaß machte, zur Wasserskiseilbahn oder auf Tischtennis Turniere zu fahren.

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Beruflich war das Jahr 2015 ebenso besonders erfolgreich. Alle Akten des Jahres 2015 liegen komplett elektronisch vor, so dass sofort auf alle Akten zugegriffen werden kann. Im Sommer wurde noch die gesamte Büro EDV mit mehreren PCs und Kopierern erneuert. Die Arbeit der Kanzlei verlagerte sich weg von kleinen Inkassosachen hin zu interessanten familien- und arbeitsrechtlichen Aufträgen. Hierdurch hat sich die Anzahl der Akten verringert, Bei gleichem Umsatz und niedrigeren Kosten eine super Sache. Außerdem eröffnete sich durch die Tätigkeit als rechtlicher Betreuer ein zweites finanzielles Standbein.

 

 

Einfach blitzen – Workshop mit Benjamin Jaworskyj

Workshop mit Benjamin Jaworskyj in Wiesbaden

Wer mich kennt weiß, dass ich gerne fotografiere und auch mal einen Workshop besuche. Nachdem mich Bens Assistent Rico während des letzten Workshops fragte ob ich Pate bei der nächsten Workshop Tour sein möchte, war klar das ich sofort zusagte. Den Spaß würde ich mir nie entgehen lassen.

Thema dieser Workshop Tour war „Einfach blitzen“. Location sollte eine geräumige, coole Halle mit guter Verkehrsanbindung sein. Dank der Kreativfabrik Wiesbaden konnten wir die Skatehalle am Schlachthofgelände mieten. Ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Kreativfabrik und ein großes SORRY an die BMXler die an diesem Mittwoch nicht in die Halle konnten.

Aber zum Workshop:

Am Anfang erklärte uns Ben neben den Grundlagen des Blitzens unsere Aufgaben an 5 verschiedenen „Stationen“. Jede Station stellte ein Lichtsetup dar, an dem wir gegenseitig in Gruppen das zuvor erklärte in die Praxis umsetzen konnten.

Eine Station

Immer um uns herum Ben, Rico und der neue Praktikant Jan die erklärten, halfen und neue Ideen lieferten.

Wenn mich nun jemand fragt  „Wie war denn der Workshop?“ dann könnte man jemanden der schon ein paar Workshops mit Ben besucht hat antworten: „Normal“. So jemand weiß was es bedeutet, einen Workshop mit Ben und seinem Team zu besuchen.

Für Außenstehende:
Man ist mit richtig coolen netten Leuten zusammen am fotografieren,
man hat tierisch viel Spaß,
die Zeit vergeht viel zu schnell
und man lernt wie einfach es ist gute Fotos zu machen, wenn man einen Lehrer wie Benjamin Jaworskyj hat.

Rico am unterstützen

So vergehen 6 Stunden Workshop wie im Flug.

Ben und Rico für jeden da, auch wenn es mal um ein gemeinsames Foto geht:

Ben

Rico

Hier ein paar Ergebnisse:

 

Blitz auf dem Objektiv

Spaß

 

Fun

 

Das Highlight war die Station mit 3 Blitzen, Farbfolien und Nebelmaschine:

James Bond IIJames Bond II

 

Dank der coolen Halle mit Graffiti an den Wänden haben wir alle richtig Hammer Fotos geschossen

Mit Beauty DishBeauty Dish mit Grid

Ich würde am liebsten gerade weiter machen mit Workshop und fotografieren. Jeder Workshop ist eine unglaubliche Motivation für das Fotografieren im Allgemeinen sowie das Gelernte weiter zu vertiefen im Besonderen.

Die Ergebnisse, alle mit normalen günstigen Aufsteckblitzen, sprechen für Ben und seinen Workshop.

Danke an Benjamin Jaworskyj, Rico und allen Teilnehmern für den tollen Nachmittag und Abend mit Euch.

Für die Teilnehmer:

Die Fotos könnt ihr euch hier in voller Auflösung herunterladen:

Download bei Flickr

 

Die Farben, Monitorkalibration für die Fotografie

Fotografieren – Die Farben

Mit der Zeit steigen die Ansprüche was die Qualität der Fotos angeht. Fotografiert man in Camera Raw und entwickelt die Fotos per Hand, so lässt sich die Qualität der Fotos enorm steigern. Allerdings fängt hier auch das Problem an. Warum sehen die Fotos auf einem Monitor gut und auf einem anderen farbstichig an? Der automatische Weißabgleich der Kamera liefert auch keine perfekten Farben.

Um hier eine einheitlich Qualität zu erreichen, empfiehlt es sich zunächst den Monitor zu kalibrieren. Dieser sollte den sRGB Farbraum möglichst komplett abdecken. Gut wenn dies der Monitor schafft. Viele Monitore sind hierfür nicht ausgelegt.

Ich habe mir nunmehr von X-Rite den i1 Colorchecker angeschafft. Damit lässt sich der Monitor einfach kalibrieren. Besonders bei Hauttönen und unterschiedlichen Lichtverhältnissen kann so genauer gearbeitet werden.

Nichts desto trotz musste ich bei meinen Fotos letzte Woche feststellen, dass es schwierig ist einheitliche Farben zu erreichen. Dabei hilft mir seit gestern der X-Rite Colorchecker Passport. Dies ist eine reisepassgroße Farbtafel mit denen sich nicht nur die Kamera kalibrieren lässt, sondern er enthält auch Grautafeln extra für den Weißabgleich auf natürliche Hauttöne. Man fotografiert sein Motiv einmal mit der Farbtafel und anschließend ohne. Bei schwierigen Lichtverhältnissen oder Mischung von Kunst- und natürlichem Licht eine große Hilfe.

Bei Landschaftsaufnahmen braucht man diesen Aufwand eigentlich nicht. Bei Portraits fällt allerdings schon ein kleiner Farbstich auf

Schnell und einfach einen Stapel RAW Fotos bearbeiten und in jpg exportieren

Jeder der sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigt weiß von den Vor- und den Nachteilen von Aufnahmen im RAW Format. Die Vorteile liegen in dem Vorhandensein von mehr Bildinformationen und der daraus resultierenden besseren Bearbeitungsmöglichkeit in besserer Qualität.

Nachteil ist die große Dateigröße und die zeitaufwendige Arbeit, die Fotos zu entwickeln und in die jpg zu wandeln.

 

Wie bearbeite ich einen Stapel RAW Aufnahmen und exportiere diese einfach als Stapel in jpg?

Arbeitet man mit Adobe Photoshop und Adobe Bridge geht dies genauso einfach und schnell wie in Lightroom. Ich habe hierfür ein kleines Video für euch gemacht.

 

 

Wie man Fotos mit Camera RAW bearbeitet, habe ich in einem gesonderten Video gezeigt.

 

Wochenende – Ausflug nach Verdun

Eine arbeitsintensive und interessante Woche neigt sich dem Ende zu. Bei wunderbarem Wetter entschloss ich mich kurzfristig heute zu einem Ausflug nach Verdun / Frankreich. Es ist schon erschreckend, wenn man nach 100 Jahren überall noch die Spuren des Krieges sieht. Überall im Wald Grantlöcher, Überreste von Bunkern usw.

Überall gibt es Friedhöfe mit Unmengen von Kreuzen. Wenn man sich überlegt, dass hier nur ein Bruchteil der im Krieg gefallenen begraben ist….

Beinhaus von Douaumont

Im Beinhaus liegen die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten Soldaten, die in Verdun im ersten Weltkrieg gefallen sind.

Beinhaus von Douaumont

Unterhalb des Beinhauses erstreckt sich ein riesiger Friedhof mit den identifizierten Toten. Auf dem Foto erkennt man nur eine Teil des Friedhofes

Verdun Gräber

 

Außerdem gibt es eine Gedenkstätte für die muslimischen Gefallenen in Verdun

Verdun

Nach so viele Gräbern fuhr ich weiter in die Stadt für einen kleinen Stadtbummel.

Verdun

Investitionen und Kurzurlaub

Auch als Rechtsanwalt muss man unternehmerisch denken und etwas unternehmen, um den Erfolg des Geschäftes langfristig zu sichern.  Die Entwicklung geht immer mehr in Richtung eines papierlosen Büro mit elektronischer Kommunikation zwischen Anwalt, Mandanten, Versicherungen und bald auch den Gerichten. Um hierfür gerüstet zu sein, habe ich die Büro EDV komplett modernisiert. Neue PC´s, neue Multifunktionsdrucker von Xerox, neuen Dokumentenscanner und vieles mehr.

Nachdem der „Umbau“ nunmehr abgeschlossen ist , bin ich Donnerstag abend mal in Richtung Tschechien etwas fotografieren. Hier ein „Postkartenmotiv“
LoketAllee