Sony A7r Mark II vs. Olympus OM-D EM 5 Mark 2 vs Nikon D750 Ein Vergleich

Den Hype um Sony Kameras kann ich leider nicht nachvollziehen.
Ich habe verschiedene Kameras und nunmehr auch eine Sony A7r ii. Diese ist und wird aber nicht meine Lieblingskamera wenn ich diese mit anderen vergleiche.

Richtig ist, dass der elektronische Sucher und Fokus Peaking außerhalb der Sportfotografie mit schnellen Serienfotos bewegter Motive vorteilhaft ist. Man sieht das Bild in der Belichtung wie es mal sein wird. Aber sonst?? Da ist nicht viel was Sony mir im Vergleich zu anderen bietet:

Alle Kameras haben eine hervorragende Bildqualität.

Nikon D 750:
+ Gesichtserkennung mit Augenautofokus im Suchermodus
+ Klappdisplay
+ High ISO sehr rauschfrei
+ schnelle Serienbildfunktion
+ Relativ leicht und ergonomisch
+ Lange Akkulaufzeit
+ schneller Autofokus
+ Problemlose schnelle WLAN Verbindung zum iPhone für Bildübertragung oder Drittanbieter       Software
+ riesige Objektivauswahl
+ Fokuspunkt mit der Wippe ohne weitere Menüeinstellungen zu verstellen

o einigermaßen Wetterfest
o Kein elektronischer Sucher
o Belichtungssimulation im Liveview

– Kein Fokus Peaking
– Keine Bildstabilisierung am Sensor
– Keine Programme für Live Bulb etc
– kein Touchscreen
– langsamer Autofokus bei Liveview

Sony A7r ii
+ Klappdisplay
+ High ISO ziemlich rauschfrei
+ relativ schnelle Serienbilder
+ elektronischer Sucher
+ Fokus Peaking
+ sehr hohe Auflösung
+ 50 fps Filmodus und 4k

o einigermaßen Wetterfest
o Gesichtserkennung im Suchermodus, Augenautofokus nur umständlich bei Zusatztaste
o kein besonders guter 5 Achsen Stabilisator
o Fokuspunkt kann nur nach Druck eine weiteren Taste verstellt werden

– teure Objektive, wenig Auswahl ohne Adapter, keine lichtstarken Objektive 70-200, keine    günstigen lichtstarken Objektive von Fremdherstellern
– Programme für Mehrfachbelichtung müssen extra gekauft werden
– kein Touchscreen
– Keine WLAN Verbindung mit iPhone möglich
– – unfassbar kurze Akkulaufzeit

 
Olympus OMD-EM 5 Mark 2
++ Alles überragender 5 Achsen Bildstabilisator, gegenüber der alten OMD EM5 nochmals deutlich verbessert
+ Klappdisplay
+ schnelle Serienbilder
+ elektronischer Sucher
+ Fokuspeaking auch in rot und weiß wie bei Sony
+ Touchscreen
+ Gesichtserkennung und Augenautofokus, Auge links, rechts, nächstes Auge voreinstellbar
+ Fokuspunkt mit Touchscreen verstellbar
+ Gleich großer und heller elektronischer Sucher wie bei der A7
+ Große Objektivauswahl, viele günstige Objektive, ebenso wie hochwertige
+ 40 MP Modus für unbewegte Motive
+ Für elektronischen Sucher extrem gute Akkulaufzeit
+ umfangreiche Menüs mit Funktionen wie Live Bulb, Live time
+ 50 fps Filmmodus
+ sehr handlich und leicht, besonders mit Zusatzhandgriff
+ schneller Autofokus
+ Besonders wetterfest
+ Problemlose WLAN Verbindung mit iPhone inkl. Fernsteuerung, Einbindung GPS Daten uvm.

o Nur 16 MP, für wandfüllende Fotos etwas wenig
o Noch gut bis ISO 6400
o kleiner 4/3 Sensor

– Nachführ Autofokus AF-C pumpt

Was ist wohl meine Lieblingskamera? 

1. Olympus
2. Nikon D750 ( besonders für Sportaufnahmen oder High Iso)
3. Sony A7 R ii
4. Abgeschlagen, Nikon D800

 

Norwegen

Nach einigen Filmen über Norwegen, wollte ich dieses schöne Land auch einmal besuchen. Letzte Woche war es soweit und meine geplante Rundreise mit einem Mietwagen startete.

Los ging es in Alesund. Von dort zur Atlantikstraße, weiter nach Geiranger in den berühmten Fjord, durch die noch winterlich verschneite Landschaft nach Skjak und über die „Vogelinsel“ Runde zurück nach Alesund.

Norwegen ist ein unglaublich schönes Land mit tollen Landschaften. Hinter jeder Ecke gibt es eine neue tolle Aussicht. Ich war daher nicht aus, nur an wenigen Punkten das richtige Licht für ein tolles Foto abzuwarten, sondern bin lieber den ganzen Tag spazieren gefahren.

Norwegen ist reiches. Selbst keine Inseln mit wenigen Hundert Bewohnern sind mit kilometerlangen Tunneln mit dem Festland verbunden. In den Tagen habe ich bestimmt 100 km alleine in Tunneln zurück gelegt. Essen und Trinken sind für unsere Verhältnisses dort echt teuer. Für 2 Hotdogs und 0,5 l Cola legt man über 20 Euro hin. Aber diese tolle Landschaft war es mir wert.

Fjord Panorama1Geiranger D80_4908Fjord D80_4985See D80_4990D80_4991swRunde FyrD80_5076

Runde D80_5108Vor der Atlantikstraße D80_4824Fjord D80_4834

Fotoworkshop und Kurzurlaub in Berchtesgaden

Letztes Wochenende ging es zu einem Fotoworkshop mit Benjamin Jaworskyj nach Berchtesgaden. Nachdem schlechtes Wetter angesagt, reiste ich erst kurz vorher an und blieb dafür ein bisschen länger dort.

Hintersee

Der Workshop fand rund um den wunderschönen Hintersee statt und war wie üblich ein tolles Erlebnis.

Hintersee Steg

Obwohl dies bereits mein siebter Workshop mit Benjamin Jaworkskyj war, so war dies wie immer ein Event das nicht nur Spaß macht, sondern bei dem man ständig neue Dinge lernt und sein Wissen weiter vertieft. Die Workshops finden immer in kleinen Gruppen statt. Wir waren z.B. 8 Teilnehmer, die von Ben und Rico top gecoacht wurden. So konnten die beiden individuell auf jeden eingehen und ihre Leidenschaft für Fotografie ist für jeden Teilnehmer ansteckend.

Während der folgenden Tage musste ich ständig an die Übungen aus dem Workshop denken. Wie z.B „Suche dir einen Vordergrund“ oder „achte auf Diagonalen und die Bildaufteilung.

Königsee D80_4675-2

Am Königsee konnte ich dies wunderbar umsetzen. Auch wenn ich Äste erst ins Wasser schleifen musste.

Königsee Eisbachmündung

 

Wenn ihr mich begleiten wollt, habe ich auch ein Video gemacht.

 

 

Wie mache ich gute Tischtennis Fotos ? Mein Weg

Gute Tischtennis Fotos zu machen ist schwerer als normale Fotos zu fotografieren

Die Situation stellt sich für den Fotografen der Tischtennis Fotos anfertigen möchte wie folgt dar: Tischtennis ist ein sehr schneller Sport, dafür bewegen sich die Spieler in einem räumlich begrenzten Umfeld. In einer Tischtennis Halle ist es meistens recht dunkel. Blitzen ist nicht möglich. Erstens, da blitzen die Spieler stört und zweitens die Verschlusszeit beim blitzen zu langsam für gute Fotos ist.

Um scharfe Tischtennis Fotos zu erhalten, benötigen wir daher eine kurze Verschlusszeit und eine hohe ISO Einstellung.

 

Nikon D3S, Nikon F2.8 70-200mm bei f.2.8, ISO 4000 mit ISO Automatik, AF-C

Nikon D3S, Nikon F2.8 70-200mm bei f.2.8, ISO 4000 mit ISO Automatik, AF-C

Die geeignete Kamera um Tischtennis zu fotografieren

Kurze Verschlusszeiten schafft jede Kamera. Allerdings rauschen günstige Kameras mit kleinen Bildsensoren recht stark. Optimal ist daher eine Kamera, die sehr rauscharm bei hohen ISO Zahlen ist.

Hilfreich ist außerdem eine hohe Serienbildgeschwindigkeit. Ein Profi der nichts anderes macht als jedes Wochenende Tischtennis zu fotografieren bekommt irgendwann ein Gefühl, wann er abdrücken muss um die Action beim Spiel zu zeigen und außerdem auch den Ball im Bild zu haben.

Jemand der diese Übung nicht hat, dem helfen schnelle Serienbilder. Schießt man mit 9 Bildern pro Sekunde, kommt mal schnell auf 1000 Bilder von denen bestimmt ein paar richtig gute dabei sind. Hat man eine langsame Kamera, braucht man etwas Glück und ein gutes Händchen für den richtigen Moment. Dann geht es auch mit einer langsamen D800 mit nur 4,5 Bildern / Sekunde.

Tischtennis fotografieren

Nikon D800, Nikon F2.8 70-200mm,

Um nicht mit unnötig hohen ISO Werten zu fotografieren, nutzen Profis sehr lichtstarke Objektive, wie z.B das Canon f2.0 200mm oder das entsprechende Nikon. Für besondere Veranstaltungen, kann man sich ein derartiges Objektiv einmal ausleihen. Ohne Einbeinstativ geht aber aufgrund des Gewichtes gar nichts.

Tischtennisfotos

Nikon D3s, Nikon F2.0, 200mm bei f2.0

 

Eine deutlich günstigere und ebenfalls sehr gute Lösung für gute Tischtennis Fotos ist  ein 70-200mm f2.8 Objektiv oder ein 85mm f 1.8 solange dieses einen schnellen Autofokus hat.

Ist eine Halle sehr hell, lassen sich auch mit einer alten und inzwischen sehr günstigen Nikon D300 schönen Tischtennis Fotos machen, da diese insbesondere mit einem Batteriegriff sehr schnell ist.

D300, ISO 1600, 70mm f3.2

Nikon D300, ISO 1600, 70mm f3.2 – einer meiner ersten Versuche mit Tischtennisfotos 🙂

 

Einstellungen für Tischtennis Fotos

Fotografiere ich Kinder, stelle ich neben der ISO Automatik eine gewünschte Verschlusszeit von mind. 1/800 Sekunde ein. Bei Herren mind. 1/1000 Sekunde oder schneller. Den Autofokus stelle ich auf kontinuierlich ( Nikon AF-C, Canon Servo) ohne 3D Verfolgung. Den Autofokuspunkt lege ich auf aufs Gesicht und schieße immer kurze Serien mit maximaler Serienbildgeschwindigkeit. Sind die Lichtverhältnisse gleichbleibend in der Halle, wähle ich einen Weißabgleich manuell. Ansonsten fotografiere ich in Camera Raw.

 

Sonstiges

Ich wähle grundsätzlich einen etwas größeren Bildausschnitt bei meinem Tischtennis Fotos, damit der Spieler nicht aus dem Bild läuft und beschneide das Bild anschließend am Computer. Ich finde es ist umso schwerer ein gutes Bild zu erhalten, umso schlechter der Spieler spielt. Ein Anfänger steht oft falsch zum Ball oder trifft nicht und damit sieht das Foto nicht sehr gut aus. Je besser die Technik des Spielers, umso besser sind die Fotos. Bei Kindern fotografiere ich meist nur das einspielen, da dort sicherer gespielt wird und diese nicht abgelenkt werden. Dabei fotografiere ich nicht von oben herab, sondern positioniere mich seitlich knapp über Netzhöhe. Von einem Nationalspieler wie hier, ist es einfach, gute Fotos zu machen, da jeder Ball perfekt gespielt wird.

Nikon D3S, Nikon F2.8 70-200mm bei 200mm, ISO 5600

Nikon D3S, Nikon F2.8 70-200mm bei 200mm, ISO 5600

 

Workflow für Tischtennis Fotos

Wenn ich mit 1000 RAW Fotos nach Hause komme, schaue ich mir die über Adobe Bridge direkt von der Speicherkarte aus an. Die Fotos die in der kleinen Ansicht gut aussehen, markiere ich mit einem Stern. So bleiben vielleicht 100 Fotos übrig. Diese ziehe ich mir auf den Computer und gehe diese nochmals in größer in Adobe Bridge durch. Alle Fotos die unscharf sind, oder bei denen der Ball oder der Spieler nicht gut im Bild sind, fallen raus. Die übrigen bewerte ich mit 2 Sternen. So bleiben vielleicht 30 Fotos übrig. Diese gehe ich für eine Endkontrolle durch, um mir die z.B die besten Vorhand, die besten Rückhand und die besten Schupfbälle mit einem weiteren Stern zu markieren. So bleiben vielleicht 5-10 wirklich gute Fotos übrig, die ich per Hand entwickle. Sind es einmal mehr Fotos, so zeige ich hier in einem Video wie ich diese als Stapel verarbeitet.

 

 

 

Evernote – Genialer Aktenordner / DMS / Notizbuch

Wer hat nicht damit zu kämpfen, alle möglichen, eingehenden Schreiben, Belege, Mails, Quittungen, Webseite, Notizen etc. so sortiert abzuheften, dass man diese im Bedarfsfall schnell findet.

Genau hier greift meine neueste Entdeckung ein. Mit Evernote kann ich eingehende Dokumente, Fotos, Mails oder Notizen so elektronisch abspeichern, dass ich auf diese sofort mit allen Geräten wie PC, Mac, Handy zugreifen kann.

Die Aktenordner heißen dort Notizbücher und in diese kann ich alles mögliche sichern. Ob dies getippte Notizen sind, fotografierte Handschriften, E-Mails, Fotos, PDF, Word oder Excel Dokumente  spielt keine Rolle. Alles was ich hochlade wird indiziert, so dass ich mit einer Suche in einem bestimmten Notizbuch oder in allen Notizbüchern gleichzeitig die Information jederzeit wieder finde. Dabei kann Evernote über eine Texterkennung, die bis zu einem gewissen Grad sogar Handschriften erkennt,  erkannte Textinhalte aus gescannten oder fotografierten Objekten erfasst, so dass auch nach bildlich erfassten Textinhalten gesucht werden kann und nicht nur nach eingegebenen Überschriften oder Schlagworten. Dabei bietet Evernote auch die Möglichkeit, Objekte zu bearbeiten, als E-Mail zu versenden und mit anderen Anwendern zu teilen bzw. mit diesen darüber zu chatten. Ebenso kann ich zu einer Notiz eine Erinnerung hinzufügen. Dies ist praktisch, wenn ich z.B einen Vertrag kündige und ich nicht vergessen möchte eine Kündigungsbestätigung zu erhalten oder nach Ablauf der Kündigungsfrist rechtzeitig einen neuen Vertrag abzuschließen.

Ich kann mich über einen Webbrowser weltweit in meinen Evernote Account einloggen und nach allen Informationen suchen, diese verändern oder neue hinzufügen. Ebenso geht dies mit der Telefon-, PC- oder Mac App.

Das Design der App ist nicht so toll. Aber die Funktionen dafür umso mehr.

Interessiert Euch so eine Hilfe auch? Hier finde ihr eine super Erklärung und Demonstration:

 

Lust auf was Neues – Olympus OM-D EM-5

Ich weiß ich brauche keine neue Kamera. Ich weiß auch, dass man fast mit jeder Kamera gute Fotos machen kann. Aber manchmal hat man einfach mal Lust auf etwas neues. Meine Anforderungen waren eine kleine, jackentaugliche Kamera mit sehr guter Bildqualität und einem sehr schnellen Autofokus mit Gesichts- und Augenerkennung, die robust genug ist, in einem Freizeitpark auch mal in der Wasserbahn richtig naß zu werden.

So bin ich bei Olympus gelandet.

Olympus D80_4325

Meine Olympus OM-D E-M5

Die Kamera macht echt Spaß. Sie ist klein genug für die Jackentasche und macht schöne Fotos. Läuft man im Urlaub den ganzen Tag herum, macht es keinen Spaß, immer die große schwere Spiegelreflexkamera mit sich herum zu schleppen. Klar macht die SLR qualitativ hochwertigere Fotos. Aber manchmal möchte ich eigentlich nur Erinnerungen festhalten. So wie die wunderschönen U-Bahn Stationen in Moskau.

U Bahn Station mit der OM-D EM-5

Bekanntlich ist die beste Kamera die, die man gerade dabei hat. Daher bin ich tagsüber meist nur mit der kleinen Olympus herumgelaufen und nur für besondere Aufnahmen die ich mir bereits vorher ausgeguckt habe, habe ich die große schwere Nikon mitgenommen.

Dazu ist die Kamera sehr gut gegen Spritzwasser, Frost und Staub geschützt und aufgrund des äußerst schnellen Autofokus und der sehr guten Gesichtserkennung auch die ideale Schnappschusskamera.

Ich habe mir noch ein Objektiv mit einem größeren Zoombereich und ein kleines Pencake Zoom bestellt. Falls jemand Interesse an einem 12-50mm Zoom für Four Thirds Kameras hat, schreibt mich an.

 

Im Winter nach Moskau

Die Tage vor Weihnachten sind als Selbständiger meist etwas stressiger. Dieses Jahr bin ich dem entflohen und für ein paar Tage nach Moskau geflogen.

Moskau hat mich wirklich beeindruckt. Die Stadt ist auch außerhalb der Touristengegenden sehr sauber. Nirgendwo Müll oder Geschmiere an den Wänden. Nirgendwo hängen „komische Leute“ herum. Ich habe mich sehr viel sicherer gefühlt als in Berlin, London oder Paris. Auch außerhalb der Touristengegenden.

Die U-Bahn ist wirklich etwas besonderes. Jede Station hat ihr eigenes besonderes Aussehen. Und nirgendwo gibt es Müll, Gestank oder Vandalismus oder Leute vor denen man Angst haben könnte.

U Bahn

Eine vieler schöner U Bahn Stationen

U Bahn

Halle einer U Bahn Station

Die Russen machen einen etwas zurückhaltenden Eindruck. Jeder in der U Bahn ist mit sich selbst beschäftigt. Aber sobald jemand Hilfe braucht, ist sofort jemand zur Stelle, der älteren Menschen die Tasche die Treppe hochträgt oder einen Sitz frei macht.

Wären nicht die russischen Buchstaben könnte man denken man wäre in einer deutschen Stadt unterwegs, allerdings ohne Ausländer. Es fahren die gleichen Autos deutscher und japanischer Marken durch die Straßen. Es gibt alles was es auch hier gibt. Ob Ikea, Obi oder Media Markt. Ebenso alle hier bekannten Fast Food Ketten wie Kentucky, Burger King und Mc Donald´s. Nur alles deutlich günstiger.

Gum

Kaufhaus Gum

Das Kaufhaus Gum bietet geballt alle führenden Designermarken.

Gum

Einer der Hallen im Gum

In mehreren Hallen auf mehreren Stockwerken gibt es alles was das Herz begehrt. Das Kaufhaus liegt direkt am Roten Platz. Dort ist im Winter eine Schlittschuhbahn oder ein Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Roter Platz

Auf dem Platz tummeln sich die Touristen und russische Ausflügler wie eine Klasse einer Kadettenschule.

Kadetten

Direkt am unteren Ende des Roten Platzes liegt die Basilius Kathedrale, die besonders im Dunkel herrlich anzuschauen ist.

Basilius Kathetrale

Basilius Kathetrale

Basilius

Das Wetter war meist eher schlecht, aber dafür war es nicht sehr kalt. Ab und zu kam doch einmal die Sonne heraus.

Kreml

Den Kreml kam man auch besichtigen. Mehr fehlte dafür allerdings die Zeit.

Kirche

Ganz in der Nähe meines Hotels liegt der Kreml von Ismailov mit einem riesigen Andenken- und Trödelmarkt. Auf dem Fotos habe ich dem Wetter etwas mit Photoshop nachgeholfen.

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Moskau hat mir sehr gefallen und mein Interesse nach mehr Russland geweckt. Schade dass man für Russland ein Visum beantragen muss und nicht einfach kurzfristig hinfliegen kann.

Ich denke jeder sollte einmal Russland und die Menschen dort kennen lernen. Dann wird er feststellen, dass diese genauso sind wie wir hier auch. Die gleiche Musik im Radio, die gleichen Spiele und die gleichen Handys wobei ich wohl eher mehr Apple als Android gesehen habe. Liest man deutschsprachige russische Nachrichten so wird der Eindruck erweckt, als wenn Russland gerne enger an Deutschland heranrücken würde, nur Deutschland Angst hat und das nicht will. Interessant einmal von außen einen Blick auf Deutschland zu werfen.

 

 

Mein persönlicher Jahresrückblick

Das Jahr 2015 war sowohl persönlich als auch beruflich eines der schönsten Jahre überhaupt.

Privat hatte ich tolle Reisen nach Fuerteventura oder Tschechien.

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Ebenfalls konnte ich tolle Fotos auf mehreren Foto  Workshops mit Benjamin Jaworskyj machen und lernte auch Calvin Hollywood kennen.

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Große Freude bereiten mir auch die von mir betreuten Kinder im Tischtennis. Eine super Truppe mit denen es viel Spaß machte, zur Wasserskiseilbahn oder auf Tischtennis Turniere zu fahren.

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Beruflich war das Jahr 2015 ebenso besonders erfolgreich. Alle Akten des Jahres 2015 liegen komplett elektronisch vor, so dass sofort auf alle Akten zugegriffen werden kann. Im Sommer wurde noch die gesamte Büro EDV mit mehreren PCs und Kopierern erneuert. Die Arbeit der Kanzlei verlagerte sich weg von kleinen Inkassosachen hin zu interessanten familien- und arbeitsrechtlichen Aufträgen. Hierdurch hat sich die Anzahl der Akten verringert, Bei gleichem Umsatz und niedrigeren Kosten eine super Sache. Außerdem eröffnete sich durch die Tätigkeit als rechtlicher Betreuer ein zweites finanzielles Standbein.

 

 

Einfach blitzen – Workshop mit Benjamin Jaworskyj

Workshop mit Benjamin Jaworskyj in Wiesbaden

Wer mich kennt weiß, dass ich gerne fotografiere und auch mal einen Workshop besuche. Nachdem mich Bens Assistent Rico während des letzten Workshops fragte ob ich Pate bei der nächsten Workshop Tour sein möchte, war klar das ich sofort zusagte. Den Spaß würde ich mir nie entgehen lassen.

Thema dieser Workshop Tour war „Einfach blitzen“. Location sollte eine geräumige, coole Halle mit guter Verkehrsanbindung sein. Dank der Kreativfabrik Wiesbaden konnten wir die Skatehalle am Schlachthofgelände mieten. Ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Kreativfabrik und ein großes SORRY an die BMXler die an diesem Mittwoch nicht in die Halle konnten.

Aber zum Workshop:

Am Anfang erklärte uns Ben neben den Grundlagen des Blitzens unsere Aufgaben an 5 verschiedenen „Stationen“. Jede Station stellte ein Lichtsetup dar, an dem wir gegenseitig in Gruppen das zuvor erklärte in die Praxis umsetzen konnten.

Eine Station

Immer um uns herum Ben, Rico und der neue Praktikant Jan die erklärten, halfen und neue Ideen lieferten.

Wenn mich nun jemand fragt  „Wie war denn der Workshop?“ dann könnte man jemanden der schon ein paar Workshops mit Ben besucht hat antworten: „Normal“. So jemand weiß was es bedeutet, einen Workshop mit Ben und seinem Team zu besuchen.

Für Außenstehende:
Man ist mit richtig coolen netten Leuten zusammen am fotografieren,
man hat tierisch viel Spaß,
die Zeit vergeht viel zu schnell
und man lernt wie einfach es ist gute Fotos zu machen, wenn man einen Lehrer wie Benjamin Jaworskyj hat.

Rico am unterstützen

So vergehen 6 Stunden Workshop wie im Flug.

Ben und Rico für jeden da, auch wenn es mal um ein gemeinsames Foto geht:

Ben

Rico

Hier ein paar Ergebnisse:

 

Blitz auf dem Objektiv

Spaß

 

Fun

 

Das Highlight war die Station mit 3 Blitzen, Farbfolien und Nebelmaschine:

James Bond IIJames Bond II

 

Dank der coolen Halle mit Graffiti an den Wänden haben wir alle richtig Hammer Fotos geschossen

Mit Beauty DishBeauty Dish mit Grid

Ich würde am liebsten gerade weiter machen mit Workshop und fotografieren. Jeder Workshop ist eine unglaubliche Motivation für das Fotografieren im Allgemeinen sowie das Gelernte weiter zu vertiefen im Besonderen.

Die Ergebnisse, alle mit normalen günstigen Aufsteckblitzen, sprechen für Ben und seinen Workshop.

Danke an Benjamin Jaworskyj, Rico und allen Teilnehmern für den tollen Nachmittag und Abend mit Euch.

Für die Teilnehmer:

Die Fotos könnt ihr euch hier in voller Auflösung herunterladen:

Download bei Flickr

 

Die Farben, Monitorkalibration für die Fotografie

Fotografieren – Die Farben

Mit der Zeit steigen die Ansprüche was die Qualität der Fotos angeht. Fotografiert man in Camera Raw und entwickelt die Fotos per Hand, so lässt sich die Qualität der Fotos enorm steigern. Allerdings fängt hier auch das Problem an. Warum sehen die Fotos auf einem Monitor gut und auf einem anderen farbstichig an? Der automatische Weißabgleich der Kamera liefert auch keine perfekten Farben.

Um hier eine einheitlich Qualität zu erreichen, empfiehlt es sich zunächst den Monitor zu kalibrieren. Dieser sollte den sRGB Farbraum möglichst komplett abdecken. Gut wenn dies der Monitor schafft. Viele Monitore sind hierfür nicht ausgelegt.

Ich habe mir nunmehr von X-Rite den i1 Colorchecker angeschafft. Damit lässt sich der Monitor einfach kalibrieren. Besonders bei Hauttönen und unterschiedlichen Lichtverhältnissen kann so genauer gearbeitet werden.

Nichts desto trotz musste ich bei meinen Fotos letzte Woche feststellen, dass es schwierig ist einheitliche Farben zu erreichen. Dabei hilft mir seit gestern der X-Rite Colorchecker Passport. Dies ist eine reisepassgroße Farbtafel mit denen sich nicht nur die Kamera kalibrieren lässt, sondern er enthält auch Grautafeln extra für den Weißabgleich auf natürliche Hauttöne. Man fotografiert sein Motiv einmal mit der Farbtafel und anschließend ohne. Bei schwierigen Lichtverhältnissen oder Mischung von Kunst- und natürlichem Licht eine große Hilfe.

Bei Landschaftsaufnahmen braucht man diesen Aufwand eigentlich nicht. Bei Portraits fällt allerdings schon ein kleiner Farbstich auf