Analoge vs digitale Fotos – ziemlicher Unterschied

Im Autoskulturenpark habe ich parallel mit meiner Sony A7Rii digital fotografiert und die Raw Bilder per Hand entwickelt, die Farben angepasst, geschärft usw.

Außerdem habe ich im Autoskulturenpark auch analog mit einer Nikon F60 mit 50mm Festbrennweite und Fuji Superia 200 fotografiert. Dies war bei amazon der am schnellsten lieferbare Film

Analog Fuji Superia200

Analoge Aufnahme Fuji Superia 200, entwickeit und gescannt durch meinfilmlab.de

Klickt man oben auf die analoge Aufnahme, sieht man deutlich die Körnung des Films.

Unten dieselbe Aufnahme mit ISO 200 digital mit der Sony A7rii. Die Aufnahme ist ebenfalls nicht weiter bearbeitet. Man sieht die Unterschiede in der Sättigung der Farben zum Fuji Film.

 

A7R00063

Gleiche Aufnahme digital mit Sony A7Rii

Wenn ich mir die analogen Aufnahme anschaue, gefallen mir diese aber irgendwie. Die Körnung des Films passt irgendwie zu den Motiven.

Analog Fuji Superia200

Die analogen Aufnahmen sind alle in den Farben unbearbeitet. Ich habe nur teilweise die Belichtung um 0,5 Blenden reduziert. Ich hatte in der Kamera eine leichte Überbelichtung eingestellt, die aber nicht erforderlich war.

 

Hier nach ein paar analoge Aufnahmen: Die digitalen Aufnahmen sind hier

Analog Fuji Superia200Analog Fuji Superia200Analog Fuji Superia200

 

Den Analogfilm habe ich zu www.myfilm.lab.de  zum entwickeln gesandt. Die Aufnahmen bekomme ich sodann eingescannt als jpg Dateien in einem zip Archiv zum downloaden. Die Rechnung kann mittels pdf paypal bezahlt werden. Klappt alles wunderbar.

Ich denke so werde ich ab und zu weiter analog fotografieren. Ich habe schon verschiedene Filme im Kühlschrank lagern. Auf deren Farben bin ich schon gespannt.

Analog Fuji Superia200Analog Fuji Superia200

 

 

 

Autoskulpturenpark Erkrath – Ein etwas anderer Lostplace

In einem privaten kleinem Wald, gleich neben dem Neanderthal Museum, stellt der Autohändler Michael Fröhlich alte Fahrzeuge – oder besser was von diesen übrig ist – aus.  Und Sonntag nachmittags öffnet er die Tore und Besucher und Fotografen können die Fahrzeuge anschauen und gegen eine Gebühr von 20 Euro auch fotografieren.

Autoskulpturenpark Erkrath

Nachdem ich im Internet auf diesen magischen Ort gestoßen bin, fragte ich bei Michael an, ob ein Besuch möglich ist. Dieser antwortete direkt, dass er Sonntag ab 13.00 Uhr öffnet, da er Samstags noch arbeitet. Also vertagten wir unseren Fotoausflug um einen Tag und fuhren Sonntag nach Erkrath. Autoskulpturenpark ErkrathAutoskulpturenpark Erkrath

Autoskulpturenpark Erkrath

 

Autoskulpturenpark Erkrath

Über 50 klassische Fahrzeuge altern dort im Wald und erfreuen jedes Fotografenherz. Ob Jaguar, Rolls Royce oder Borgward. Jedes Fahrzeug hat eine Geschichte die spannend wäre, sie zu erfahren.

Autoskulpturenpark ErkrathAutoskulpturenpark Erkrath

 

Von diesem Jaguar mit 12 Zylinder Motor ist nur nur das Fahrgestell mit Motor übrig. Zu seiner Zeit ein absolutes Traumfahrzeug.
Autoskulpturenpark Erkrath

Autoskulpturenpark ErkrathAutoskulpturenpark ErkrathAutoskulpturenpark Erkrath

Ich kann jedem Fotobegeistertem einen Besuch nur empfehlen.

Ich habe noch wesentlich mehr Fotos gemacht, diese hier gefielen mir am besten, so dass ich sie gleich entwickeln musste.

 

Teufelsschlucht und Irreler Wasserfälle – Ausflug in die Eifel

Es ist wirklich erstaunlich, wieviele interessante Ausflugsziele es gibt wenn man ein wenig in Google sucht.

Heute ging es wieder in die Eifel. Eines meines Lieblingsausflugsziele, da der Weg immer ohne Staus und viel Verkehr zu bewältigen ist.

 

Die Teufelsschlucht

In der Nähe eines Dinoparks für Kinder liegt die Teufelsschlucht. Dabei handelt es sich um eine abenteuerliche Sandstein Felsenlandschaft, die am Ende der letzten Eiszeit durch eine Reihe von Felsstürzen entstanden ist.

Die Teufelsschlucht liegt direkt unterhalb eines Dinosaurierparks

Dinopark

Nach ca. 400m durch den Wald steigt man in die dunkle Schlucht hinab. Diese ist viel dunkler als auf den Fotos.

Teufelsschlucht Eifel

In der Schlucht ist es dunkel und kühl. Die Aufnahmen entstanden mit bis zu ISO 10.000.

Teufelsschlucht Eifel

Teufelsschlucht Eifel

 

Unterhalb der Teufelsschlucht im Tal liegen die Irreler Wasserfälle. Um nicht wieder alles hoch laufen zu müssen, fuhren wir mit dem Auto hin.

 

2. Irreler Wasserfälle

Über die Irreler Wasserfälle führt eine Brücke, so dass man gut beide Seiten des Ufers erreichen kann.

Irreler Wasserfälle Eifel

Hinter der Brücke auf einem Felsen sonnten sich mehrere Gruppen. Unterhalb der Brücke blieb es am Ufer aber leer so dass man in Ruhe fotografieren konnte.

Irreler Wasserfälle EifelIrreler Wasserfälle Eifel

Ausflug zur Rakotzbrücke nach Kromlau

Nach einer Einladung zu einer Feier in Berlin für letzten Sonntag flog ich bereits Freitag nach Berlin um ein gemütliches Wochenende dort zu verbringen.

Nachdem ich Freitag allerdings mehr Zeit im Stau als beim Autofahren verbrachte, fuhr ich Samstag aus Berlin raus in Richtung Kromlau. Unterwegs hatte ich auf der Autobahn einmal freie Fahrt und konnte probieren, was 390 PS unter der Haube meines Mietwagens so können.

Jaguar XF S

Mein Ziel war die Rakotzbrücke in Kromlau.

Rakotzbrücke

Rakotzbrücke KromlauDSC04844

 

Die Brücke befindet sich in einem um 1844 gestalteten Landschaftspark eines ehemaligen Gutshofes. Die Brücke ist so gestaltet, dass die Spiegelung zusammen mit der Brücke einen Kreis ergibt.

Zurück nahm ich lieber schöne Landstraßen, vorbei an Gruben aus dem Braunkohlentagebau.

Tagebau Pano

Das Panorama habe ich aus der Hand fotografiert und als 8 Hochkantaufnahmen zusammengesetzt.

 

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Alles für Fotografen

4 Tage Island mit dem Mietwagen – Mein Reisebericht mit Fotos

4 Tage in Island – Reisebericht

 

Tag 1 Anreisetag

Am Mittwoch vor Fronleichnam startete ich von Frankfurt aus mit dem Flieger nach Island. Nach etwas über 3 Stunden Flug landete ich um 16.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr deutsche Zeit) in Reykjavík.

Für dort hatte ich mir ein schönes Auto direkt bei Sixt reserviert nachdem ich festgestellt hatte, dass die Autos bei billiger-mietwagen.de kaum günstiger, dafür aber viel kleiner und weniger bequem waren. Nach 3 Minuten Busfahrt im Shuttebus vom Terminal zu den Mietwagenfirmen, wartete ich erst einmal eine Stunde bis ich endlich meinen Range Rover Evoque hatte. Wie beim Arzt musste man eine Wartemarke bei Sixt ziehen.

Range Rover Evoque

Gegen 18.45 Ortszeit erreichte ich meine Unterkunft im Fitjar Guesthouse. Das Guesthouse kann ich sehr empfehlen, es ist äußerst sauber dort und ruhig gelegen mit kostenlosem Wlan.

Nachdem der Wetterbericht für die folgenden Tage Regen vorhersagte, wollte ich das schöne Wetter nutzen und machte ich direkt auf in Richtung Kirkjufell.

Der Kirkjufell samt Kirkjufellsfoss  ist etwa 2,5 Stunden Fahrt entfernt und recht gut besucht. Dort machte ich erste Fotos bei untergehender Sonne.

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

Kirkjufell mit Kirkjufellfoss

KirkjufellKirkjufell

Hier noch ein Panorama. Bitte klicken zum laden: Das laden dauert ja nach Internetverbindung etwas. Bitte Geduld, es lohnt sich

Vom Kirkjfellsfoss aus fuhr ich um die gesamte Halbinsel.

Kirkjufell

Im Hintergrund der Kirkjufell

Nähe Kirkjufell

Bitte auf Panorama klicken damit es lädt.

Vorbei am Saxholar Krater und einer Kirche die ich leider nicht in Ruhe fotografieren konnte, da Möven mich angriffen, mir im Flug auf den Kopf pickten und mein Auto vollschissen. Da flüchtete ich lieber wieder schnell, bevor diese mich mit Ihren „Bomben“ trafen.

Saxholar Krater

Saxholar Krater

Nähe Saxholar

Weiter ging es zur Steilküste von Londrangar.

Londrangar

Londrangar

Londrangar

Bitte auf das Panorama klicken damit es lädt

Dunkel wurde es nicht. Vielmehr hatte ich eine Nacht der leuchtenden Wolken.

Mitternachtssonne

Gegen 2.30 Uhr (4.30 Uhr deutsche Zeit) machte ich mich dann auf den Weg zurück ins Guesthouse in dem ich nach 2,5 Stunden Fahrt ankam.

Fahren in Island ist gemütlich. Die Landstraßen sind auch tagsüber recht leer, so dass man den Tempomat auf 90 km/h einstellt und es einfach rollen lässt. Ich hörte mir während der Fahrten Hörbücher an damit es nicht langweilig wurde.

 

Tag 2 Reisebericht Island

Nachdem ich tags zuvor 24 Stunden auf den Beinen war und das Wetter recht bewölkt war, suchte ich mir weniger weite Ziele aus.

Mein erstes Ziel war der Bruarfoss

Zu diesem fährt man über wunderschöne Straßen durch den Nationalpark Pingvellir mit tollen Ausichtspunkten, durch Lavafelder und offene Hochebenen. Hier braucht man deutlich mehr Zeit als ich sie hatte um alles zu entdecken.

Der Bruarfoss ist nicht einfach zu erreichen und nach etwas durchfragen, einem kurzen Weg mit Millionen von Mücken (Gott sei Dank keine Stechmücken) erreichte ich den Wasserfall. Wie mir ein Anwohner sagte, ist die Zugangsbrücke zum Wasserfalls gesperrt, da sie am nächsten Tag abgerissen würde, ich könne dies aber ignorieren. Vermutlich haben die Anwohner die suchenden Touristen satt und reißen die „Access Bridge“ ab, über die man den Bruarfoss gut erreicht. Zukünftig dürfte es daher nur noch von der anderen Seite aus gehen.

BruarfossBruarfoss

Von hier aus fuhr ich über die Geysire Geysir und Strokkur weiter zum Seljalandsfoss. Gute Fotos konnte ich allerdings nicht machen. Es war einfach zu diesig. Und ein alle 5min ausbrechender Geysir vor einem grau weißen Himmel ist auch nicht so begeisternd. Trotzdem interessant dort zu sein und die blubberten Wasserlöcher, den aufsteigenden Dampf und den Schwefelgeruch wahr zu nehmen. 

Strokkur

Strokkur kurz vor dem Ausbruch

 

Strokkur

Strokkur – Ausbruch

 

Tag 3

Heute nahm ich mir als Ziel die Gletscherlagune und den Eisstrand von Jökusarlon vor.

https://www.22places.de/location/eisstrand-joekulsarlon/

Für die rund 340 km braucht man rund 5 Stunden. Hier freute ich mich so richtig, nicht einen kaum günstigeren Kleinwagen gemietet zu haben, sondern einen äußerst bequemen SUV mit Tempomat und Bluetooth Audio um Hörbücher zu hören.

Parkplatz auf dem Weg

Unterwegs durch eine sagenhafte Landschaft erreichte ich am frühen Abend bei leichtem Regen den Eisstrand. Läuft man dort 200m am Strand entlang, wird es richtig schön zum fotografieren. Allerdings ist es recht schwierig, dort gute Fotos zu machen. Mir schwebten Bilder mit vom Wasser umspülten Eisblöcken vor. Allerdings ergab sich das Problem, das entweder die Wellen nicht weit genug reichten oder eine Monsterwelle an die teils riesigen Eisblöcke bewegten und das Bild unscharf sowie meine Füße nass wurden.

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Jökusarlon Diamond Beach

Trotz leichtem Regens, nicht vorhandener Lichtstimmung und nassen Füßen kam ein paar schöne Fotos zustande. Die benachbarte Gletscherlagune gefiel mir weniger. Hier waren mir eindeutig zu viele Touristen unterwegs.

Jökussarlon Gletscherlagune

Jökussarlon Gletscherlagune

Auf der Rückfahrt wechselte das Wetter ständig. Von Starkregen bis zu Sonnenschein. Ein geplantes Tal ließ ich aufgrund des Regens aus und machte Halt an einem Lavafeld das grün überwachsen ist.

Lavafeld Kirkjubaersklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld Kirkjubaejarklaustur

Lavafeld KirkjubaejarklausturLavafeld Kirkjubaejarklaustur

Auf der Rückfahrt hatte ich noch vor die schwarzen Strände von Vik und Dyrhollae zu besuchen. Leider schließt die Zufahrt zu Dyrhallae bereits um 19.00 Uhr. Hätte ich auf der Hinfahrt mitnehmen sollen.

Viele Wasserfälle am Straßenrand oder das Wrack einer DC3 ließ ich aufgrund Regens und mangelnder Zeit aus.

 

Tag 4

Am letzten Tag war im Nordwesten nochmals gutes Wetter angesagt, so dass ich einige am ersten Tag ausgelassene Punkte nochmals aufsuchte, wie beispielsweise die Kirche von Budir.

Budir Budarkirkja DSC04728

Budir Budarkirkja

BudirBudir

Abends klarte es auch im Süden etwas auf, und so fuhr ich abends nochmals zum Seljalandsfoss um endlich ein einigermaßen schönes Foto zu bekommen.

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss

 

Fazit:

Um in Island wirklich etwas zu sehen, braucht man wesentlich mehr Zeit. Ich habe sehr viel mangels Zeit und aufgrund des Wetters auslassen müssen. Island ist wirklich eine Reise wert und ich bereue keinesfalls diese 4 Tage. Trotz des schwierigen Wetters.

 

Wie Tischtennis fotografieren? Gute Tischtennisfotos – Tipps zur Tischtennis Fotografie

Tischtennis fotografieren ist nicht einfach. Tischtennis ist ein sehr schneller Sport der schnell die Bewegungen des Spielers verwischen lässt.

 

1.Die Kamera zum Tischtennis fotografieren

Tischtennis findet in relativ dunklen Turnhallen statt. Um die schnellen Bewegungen des Sportlers einzufrieren, benötigt man daher eine schnelle Verschlusszeit, die nur mit einer hohen Iso-Empfindlichkeit zu erreichen ist. Je höher die ISO Empfindlichkeit umso stärker ist das Bildrauschen. Daher empfehlen sich lichtstarke Objektive um Tischtennis zu fotografieren.

Profis nutzen z.B. eine Canon 1dx mit einen Objektiv der Lichtstärke 1.8 oder 2.0.

Für Amateure empfiehlt sich eine Kamera mit hoher Serienbildgeschwindigkeit und gutem Rauschverhalten wie z.B. die Nikon D500 oder die alte Nikon D3S.

Je mehr Erfahrung der Fotograf mit dem Abdrücken im richtigen Moment hat, umso besser sind auch die Ergebnisse mit anderen rauscharmen Kameras wie z.B. der Nikon D750.

In den unteren Ligen und auf Turnieren ist der Tischtennis Fotograf meist näher am Geschehen als auf Bundesligawettkämpfen, so dass Brennweiten zwischen 135 und 170mm (Kleinbildformat) meist sehr gute Ergebnisse erzielen. Ein Sigma f1.8 135mm für Vollformat oder ein Sigma f1.8 50-100mm Zoom für APS-C dürften hierbei optimal sein. Objektive die bei diesen Brennweiten lediglich als größte Blende 5.6 sind ungeeignet, da hier die Empfindlichkeit sehr hoch eingestellt werden müsste, um eine kurze Belichtungszeit zu erhalten.

 

Für Tischtennisfotos besonderer Ereignisse empfiehlt es sich eher eine passende Kamera oder Objektiv für ein paar Tage zu mieten. Notfalls tut es auch ein 85mm f.1.8 Objektiv und man macht Fotos während des Einspielens in der Spielbox aufgrund der geringeren Vergrößerung.

 

2. Die Einstellungen für gute Tischtennisfotos

Autofokus auf Servo bei Canon bzw. AF-C bei Nikon, so dass die Schärfe nachgeführt wird. Dabei nutze ich lediglich 1 Autofokusfeld ohne 3D Autofokus.

Weiterhin wähle ich Zeitautomatik mit Blendenvorwahl f1.8 bzw. je nach Objektiv die offenste mögliche Blende. Z.B. f2.8. Außerdem aktiviere ich die ISO Automatik mit der kürzesten Verschlusszeit von 1/640 bei Anfängern, 1/800 normal und 1/1000 bei Bundesligaspielen.

Dabei wähle ich bewusst einen etwas größeren Bildausschnitt und beschneide das Bild in der Nachbearbeitung passend. Sind die Farben bei Testfotos aufgrund des Kunstlichtes sehr daneben, stelle ich die Kamera in der Halle auf Live View und passe per Hand den Weißabgleich an.

 

 

3. Die Position bei der Tischtennisfotografie

Eine gute Position ist in den Ecken der Spielbox ca. im Bereich zwischen Tisch- und Brusthöhe des Tischtennis Spielers. Optimal sind die Fotos, bei denen man den Ball erkennt.

D3S_8300

Deutsche Schüler Meisterschaften in Wiesbaden 2014 Nikon D3S 1/800 sek, f.2.0, 200mm, ISO 1250

 

4. Die Bearbeitung von Tischtennisfotos

Nach einem Turnier sind schnell 1000 Aufnahmen gemacht. Ich treffe in Adobe Bridge eine Vorauswahl, indem ich gute Fotos mit einem Stern markieren. Von den 1000 Bildern bleiben so vielleicht 100 gute übrig. Diese schaue ich erneut durch und markiere die besten mit 2 Sternen sodass vielleicht 30-40 übrig bleiben. Beim Tischtennis fotografieren nutze ich meist Kamera Raw und entwickle nur die absolut scharfen Fotos aus meiner Endauswahl. Durch Kamera RAW kann ich sehr gut Farbstiche durch das Kunstlicht in den Halle entfernen. Außerdem beschneide ich die Fotos passend. Ein Schnitt sollte nicht durch die Gelenke gehen.

 

tischtennis fotografieren

Patrick Baum in Grenzau, Nikon D3S, ISO 10.000, 1/800 sek, Nikon 70-200 f 2.8 Tischtennis fotografieren

 

Bei hohen ISO Zahlen nutze ich einmal die Rauschminderung in Camera RAW und lasse zusätzlich noch Define von NIK Filtern darüber laufen.

Ausflug in den Wildtier- und Erlebnispark Daun

Bei tollem Wetter ging es am Vatertag stau- und stressfrei über den Hunsrück in Richtung Daun in der Eifel zum dortigen Wildtier und Erlebnispark.

Bevor es in den Park ging fuhren wir noch ein paar Mal mit der dortigen Sommerrodelbahn in Berg hinunter. Gott sei Dank hatten wir kleine Scheine da es Tickets nur am Automaten gibt und dieser nur 5 und 10 Euroscheine neben Hartgeld schluckt.

Der benachbarte Wildtierpark ist etwas besonders. Durch den Park führt ein 8 Kilometer langer Weg, den man mit dem eigenen Auto befährt und an verschiedenen Haltepunkten und Stationen parkt und dort von Tribünen oder auch direkt auf dem Weg die Tiere beobachten und treffen kann. Für die Tiere gibt es Wildfutter in Form von getrocknetem Mais zu kaufen.

Esel D75_5211

Hast du Futter ??

Die erste und größte Station in die Affenschlucht. Auf einem ca. 1 km langem Rundweg läuft man durch die Schlucht und trifft überall auf Berberaffen. Dabei ist man von den Affen weder durch Zäume oder Gitter getrennt. Die Affen chillen teilweise direkt auf dem Weg.

Berberaffe Wildpark Daun

Fotomodel

Die Mitnahme von Taschen oder Lebensmitteln ist nicht erlaubt, damit die Affen nicht betteln. Man darf diese nicht streicheln. Es ist aber erlaubt, sich bis auf 1 Meter den Affen zu nähern. Da die Tiere an die Menschen gewöhnt sind, beachten diese die Besucher kaum.

Berberaffe D75_5084

Affenjunges

Affenpärchen D75_5154

 

Nach der Affenschlucht fährt man mit dem PKW durch den Park und trifft dort auf viele Tiere, die keinerlei Scheu haben.

Schwein D75_5281

Auf dem Rundweg gilt, dass Tiere Vorfahrt haben.

Rehe D75_5298

Hey da kommt Futter angefahren

Strauss 2 D75_5249

Diese Vorfahrtregel wird teilweise von den Tieren auch mal ausgenutzt und der Rundweg für einige Zeit blockiert wie von diesem Esel.

Esel D75_5308

Ich will Futter !!!

D75_5316

Hmmm lecker

Wildschwein D75_5292

 

Obwohl tolles Wetter und Vatertag war, war der Park als wir gegen 13.00 Uhr dort einfuhren nicht überlaufen. Im Grunde genommen hielten wir uns kaum dort auf, testeten nicht die Wellenrutsche oder standen ewig auf den verschiedenen Tribünen um die Tiere zu beobachten und dennoch verbrachten wir kurzweilige 2,5 Stunden im Park.

Ein tolles Ausflugsziel.

Workshop mit Elena Shumilova in Brüssel

Letztes Freitag machte ich mich auf den Weg nach Brüssel um dort einen zweitägigen Workshop mit Elena Shumilova zu besuchen. Ich denke jeder kennt Fotos dieser großartigen russischen Fotografin auch wenn er ihren Namen nicht kennt.

Da ich Zeit hatte, nahm ich den langen Weg über die Mosel und die Eifel in Richtung Brüssel.

Der Workshop startete am nächsten Samstag mit einer kleinen theoretischen Einstimmung bevor wir uns zum shooten in Villers Abbeye nahe Brüssel trafen.

Villers Abbey DSC03966

 

Zunächst einmal überraschte mich die Sorgfalt, mit der Elena die Kleidung des Models aussuchte. Diese hatte die Vorgabe einfache Kleidung ohne bunte Farben  vorwiegend in Erdtönen mitzubringen. Aus mehreren großen Taschen wählte Elena nach mind. 30 min schauen, anhalten und probieren sodann die passende Kleidung aus.

Zusammen mit einer gemieteten Ziege startete sodann das Shooting in den Ruinen der Abtei an verschiedenen Locations.

Model mit Ziege DSC03108


Abbey DSC03869

 

Mädchen mit Ziege im Grünen DSC03207Abbey DSC03733

 

Nach Besucherschluss gegen 18.30 ging es anschließend in den benachbarten Wald um dort unter verschiedenen Lichtsituation weiter zu fotografieren.

Auf dem Rückweg ging gerade die Sonne über der Straße bei herrlichem Licht unter. Perfekt für weitere Fotos

Junge auf Straße DSC04108

 

Als Objektiv verwendeten wir fast ausschließlich eine 85mm Festbrennweite bei Blenden zwischen 1,8 und 2,8.

Am nächsten vormittag trafen wir uns mit wieder mit Elena um unsere Bilder zu besprechen und zu lernen, wie Elena Ihre Fotos bearbeitet. Die Bearbeitung durch Elena war hierbei eine große Überraschung. Elena verwendet lediglich sehr einfach Techniken, die sie sich selbst beigebracht hat. Sie arbeitet hierbei nicht mit vielen Ebenen und Masken sondern lediglich mit einer Ebenenkopie pro Bearbeitungsschritt, Pinsel, und Radierer um Ihre traumhaften Aufnahmen zu zu erstellen.

Trotzdem kamen wir alle kaum Ihren Schritten hinterher was allerdings nicht tragisch ist, denn Elena stellt allen Teilnehmern Videos mit Ihrer Bearbeitung in ihrer Dropbox zum download bereit.

 

Ausflug ins Dreiländereck Verdun und Saarschleife

Mit einem neuen Auto macht spazieren fahren wieder richtig Spaß. Und so ging es letztes Wochenende erst nach Verdun und dann zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife bei Mettlach.

Verdun DSC02969

Bei herrlich warmen Frühlingswetter wirkten die viele Kreuze auf dem Soldatenfriedhof von Douaumont irgendwie nicht der Stimmung angepasst. Mit einer Belichtungszeit von länger als 1 Minute und in schwarz weiß passt es schon eher finde ich.

DSC02985

Von Douaumont ging es weiter zur Saarschleife nach Mettlach.

 

Saarschleife DSC03004

Ich denke im Herbst muss es dort besonders toll sein zum fotografieren. Hier fehlt den Laubbäumen noch das Laub. Ich denke ich fahre im Herbst nochmals hierhin.

 

Fotowochenende

Am Freitag ging es in Richtung sächsische Schweiz. Als wir morgens um 4.30 Uhr aus dem Hotel kamen, wartete bereits die erste Überraschung. Mehrere cm Schnee auf dem Auto.

Gegen 05.10 Uhr trafen wir uns mit den übrigen Teilnehmern des Fotoworkshops mit Benjamin Jaworskyj an der Bastei. Leider wurde nichts aus schönen Sonnenaufgangsfotos aufgrund Regenwetters.

Basteibrücke

Trotzdem gab es viele interessante Motive zu entdecken.

Benjamin Jaworksyj

Bastei

 

Weiter ging es zu einem Wasserfall, der normalerweise alle 30 min aufgestautes Wasser für spektakuläre Fotos frei lässt. Allerdings ausgerechnet nicht als wir da waren.

Wasserfall

 

Richtig gut war sodann der Entschluss von Ben, weniger weit und weniger steil im Regen zu laufen und statt dessen lieber zu einem richtig tollem Bachlauf nach Tschechien zu fahren. Hierfür war das Wetter ideal.

Bach

Bach Schärfenebenen

Nach 8 Stunden fotografieren ging der Workshop zu Ende und wir fuhren wieder zurück nach Wiesbaden.