Harz – Fotografieren und Workshop

Letztes Wochenende ging es Samstagmorgen in den Harz. Nach einer gemütlichen Autofahrt und einchecken in einem kleinen Ferienappartment schaute ich mich ein wenig in der Umgebung um. Der Hexentanzplatz Thale klang interessant. Also hin.

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Dort angekommen begeisterte mich der Platz allerdings nicht. Ein kleiner Platz mit Bronzefiguren auf Steinen und vielen Andenkengeschäften.

Daher fuhr ich weiter zur Teufelsmauer. Einer Sandsteinformation mit herausragenden Einzelfelsen, um die sich viele Mythen ringen, die sogar bei den Geschichten der Gebrüder Grimm auftauchen. Da es heiß und sonnig mit einigen Wolken war, hoffte ich auf einen tollen Sonnenuntergang und wurde nicht enttäuscht.

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Am nächsten Tag stand ein Fotoworkshop mit Benjamin Jaworskyj auf dem Programm. Hier starteten wir im Ilsetal an den dortigen Wasserfällen.

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Nach einer Einführung – bei der ich mir bereits einen nassen Fuß holte – liefen wir 1 Stunde Bach aufwärts zu den besten Foto-Spots. Diese erreichte man teilweise auf dem Hinterteil rutschend, immer mit der Angst komplett baden zu gehen.

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Nach einer Dönerpause mit nassen Füßen und Hinterteil fuhren wir anschließend zum “Hamburger Wappen”. Dies ist der Name eines anderen Teils der Teufelsmauer. Leider wurde es gewittrig und der Sonnenuntergang war eher langweilig. Trotzdem lernte ich wieder etwas neues. Nämlich selbst ein Motiv mit einer auffälligen Jacke und der Taschenlampe zu schaffen.

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Im Hellen wurde schon einmal der Bildaufbau getestet um in der blauen Stunde sodann ein Mega Foto zu machen.

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Ein tolles, interessantes Wochenende an dem ich wieder etwas neues gelernt habe.

 

 

Für einen Tag nach Paris ? Lohnt sich das überhaupt?

Paris ist mit dem Zug 3h50min von Frankfurt am Main entfernt. Daher die Idee, für einen Tag zum fotografieren nach Paris zu fahren.

Am Donnerstag – einem Feiertag – ging es morgens gegen 05.00 Uhr in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof um 5.57 Uhr mit dem ICE in Richtung Paris, Gare del Este zu fahren. Nach einem Frühstück im Bahnhof stiegen wir sodann in den ICE nach Paris. Die ersten 2,5 Stunden Zugfahrt zogen sich etwas, da der ICE in Deutschland nur im Bummeltempo (ca. 150-190 km/h) unterwegs ist. Nach der französischen Grenze war mit bummeln Schluss und der Zug gab Richtung Gas. Mit 320 Sachen ging es an Reims vorbei nach Paris.

Mit 5 min Verspätung erreichten wir kurz vor 10.00 Uhr Paris und suchten uns eine Haltestelle eines Hop-on Hop off Cabrio Busses, der zwischen allen Sehenswürdigkeiten in Paris pendelt. Leider hatten wir keine Lust auf einen Bus der Firma Big Bus zu warten, die ich schon kannte. Wir nahmen einen Bus der Firma Open Bus Tour, die anscheinend weit weniger Fahrzeuge und Fahrer einsetzt als Big Bus. Wir mussten daher teilweise länger warten. Sei es weil der Busfahrer den Bus mit laufendem Motor stehen ließ um in ein Restaurant zu gehen oder Pause zu machen.

Unser erstes Ziel war die Basilica Sacre Coeur de Montmarte. Vorbei an Dutzenden von Hütchenspielern und Straßenverkäufern liefen und fuhren wir den Berg hoch. Aufgrund der Menschenmassen dort gingen wir hinter die Basilica um ein paar schöne Fotos zu machen.

Montmarte Paris schwarz weiß

Montmartre Paris

 

Von dort aus liefen wir weiter am Au Lapin Agile Cabaret vorbei in Richtung U-Bahn.

Au Lapin Agile

Lapin Agile

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Strassburg – Barrage Vauban

Am Samstag nachmittag ging es nach Strassburg. Ziel war es, an der Barrage Vauban in der blauen Stunde zu fotografieren, sowie ein wenig mit meiner neuen Zweitkamera Canon EOS M50 herumzuspielen.

In Strassburg angekommen schauten wir uns etwas im historischen Zentrum um und suchen ein paar Locations die geplanten Fotos zur blauen Stunde.


Barrage Vauban Strassburg

Hierbei nutze ich die leichte Canon EOS M50 die schön klein und leicht, aber auch gut anzufassen und zu bedienen ist.

Historisches ZentrumIMG_0409IMG_0410

Da nach Zeit bis Sonnenuntergang blieb, suchen wir uns ein Lokal um schön Essen zu gehen.

Leider mussten wir nach dem Essen feststellen, dass unsere Wunschlocation für die blaue Stunde, die Aussichtsterrasse auf dem Dach der Barrage Vauban, bereits um 19.30 Uhr geschlossen hatte. Daher suchen wir unsere geplante zweite Location seitlich auf.

Barrage Vauban Strassburg

Aufnahme mit Sony A7RM3

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Osterwochenende am Bodensee

Das lange Osterwochenende bot eine ideale Gelegenheit, ein paar Tage Urlaub zu machen. Diesmal ging es nach Bregenz an den Bodensee.

Bregenz Nähe Eispavillon

Auch bei weniger tollem Wetter boten sich ein paar Motive an, wie oben der Steg oder der benachbarte Bahnhof.

Bahnhof Bregenz

Bei ebenfalls regnerischen Wetter überlegte ich mir kurzfristig einen Ausflug in die Rofflaschlucht. Diese gehört zum Hinterrhein und liegt auf 1100m über dem Meeresspiegel. Weiterlesen

Hessenpark Windmühle und Frankfurt

Nach vielen Tischtennis Terminen hatte ich das Wochenende wieder Zeit zum fotografieren. Nachdem gutes Wetter angesagt war, wollte ich aufgrund des Ferienbeginns keine weiter entfernte Fotolocation besuchen. Also ging es es zunächst in den Hessenpark. Hier steht eine Windmühle, die ein vielversprechendes Motiv werden konnte.

Windmühle Hessenpark

Die Windmühle sieht auch wirklich schön aus, allerdings fehlen die kräftigen Farben des Frühlings. Ich war daher ein wenig enttäuscht. In schwarz-weiß stören die Farben aber nicht.

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Weiter ging es nach Frankfurt ans Mainufer. Hier entstanden nach einem Schnitzel mit Frankfurter Grüne Soße noch ein paar nette Fotos. Weiterlesen

Rosenmontag in den Opel Zoo

Was macht man am Rosenmontag wenn man kein Fastnachter ist?

Mein Lösung lautete, morgens zunächst ein paar Stunden arbeiten zu gehen um dann gegen 11.30 Uhr in Richtung Opel Zoo nach Kronberg zu fahren. Pünktlich erschien auch die Sonne und lockte einige der Tiere ins Freie.

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Auf die Fotos klicken um diese in Originalgröße anzuschauen

Der Luchs hatte die Nacht wohl etwas gefeiert und bekam kaum einmal die Augen auf.

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Der Luchs um Opel Zoo

Pünktlich mit der Sonne ließ sich auch der Gepard blicken. Trotz Schnee.

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Gepard

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Schloss Drachenburg – Schlossleuchten

Im Internet entdeckte ich das Schloss Drachenburg.  Schloss Drachenburg ist ein großes Anwesen aus dem 19. Jahrhundert.

Zwischen Ende Januar und Ende Februar findet dort das “Schlossleuchten” statt, bei dem das Schloss in bunten Farben durch einen Künstler illuminiert wird. Da musste ich unbedingt hinfahren.

Und wenn ich schon Richtung Bonn zu so einem Ereignis fahre, musste natürlich auch das Wetter stimmen. Ich wollte das Schloss in der sogenannten blauen Stunde nach Sonnenuntergang fotografieren.

Letzten Samstag passte dann alles. Ich hatte Zeit und der Wetterbericht sagte gerade für die Ecke Königswinter einen fast wolkenlosen Himmel voraus. Also starteten wir gegen 14.30 bei nebligen grauen Wetter in Wiesbaden in Richtung Königswinter. Und tatsächlich, kurz vor Königswinter verschwanden die Wolken und es zeigte sich ein blauer Himmel.

Nach einigen Schwierigkeiten den geplanten Parkplatz aufgrund des Hochwassers anzufahren ging es mit der Drachenfelsbahn, einer Zahnradbahn, hoch auf den Drachenfels. Leider durfte man mit der Eintrittskarte für das Schlossleuchten erst 17.00 auf das Gelände. Aber das passte zeitlich gut, da wir eine Station zu spät aus der Drachenfelsbahn ausstiegen und wieder runter laufen mussten.

Neben unserem ersten Spot standen 2 Buden, an denen es Grillwürste und Waffeln gab. Ein herrlicher Duft, der uns in die Nase stieg. Also noch schnell eine Hirschbratwurst gekauft und im Kauen das erste Fotos geschossen.

Schloss Drachenburg

Anschließend probierten wir noch ein paar andere Spots aus. Dabei gefielen mir und anderen anwesenden Fotografen besonders die Wiese auf der rechten Seite des Schlosses. Mit einem starken Verlaufsfilter sorgte ich für einen hellen Vordergrund, wobei ich diesen im unteren Bereich bei der Nachbearbeitung wieder etwas abgedunkelt habe.

Schloss Drachenburg

Nachdem es dann dunkel war, fuhren wir wieder zurück und aßen noch etwas an einer Autobahnraststätte. Leider kein nicht annähernd so gut wie die Hirsch Bratwurst am Schloss. Trotzdem ein super Foto Tag.

 

 

Langeweile und schlechtes Wetter – Gut um Wasserfälle zu fotografieren

Bei schlechtem Wetter machte ich mich Samstag in Richtung Eifel auf, um den Wasserfall von Maria Martental zu fotografieren. Bei den Wassermassen zurzeit versprach ich mir tolle Fotos.

Dabei wählte ich wieder die kurze Route über Landstraßen und die Moselbrücke Senheim – Senhals, die trotz des Moselhochwassers geöffnet war. Auf der Fahrt wollte ich ein Zeitraffervideo testen, was aber schief ging. Bei Ankunft an der Wallfahrtskirche Maria Martental konnte ich mich noch über ein gelungenes Video freuen. Nach einmal anschauen gab allerdings meine Speicherkarte den Geist auf und alles war weg.

Wallfahrtskirche Maria MartentalIn der Hoffnung noch etwas retten zu können, machte ich ich auf einem schlammigen Pfad auf zum Wasserfall, der nur wenige Hundert Meter nur weniger Hundert Meter unterhalb der Kirche sich befindet.

Wasserfall Maria Martental

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Luisenpark Mannheim – Sony A7R-M3

Mit Freunden aus dem Verein ging es gestern zum Luisenpark Mannheim. Eine wunderbare Gelegenheit meine Kamera bei allen möglichen Lichtverhältnissen einmal auf Herz und Nieren zu testen.

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Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Autofokus ist exakt und ausreichend schnell. Durch den neuen Joystick ließ sich schnell und exakt der gewünschte Autofokuspunkt einstellen.

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Die Bildqualität ist überragend. Selbst große Ausschnittvergrößerungen sind dank der hohen Auflösung möglich.

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Ausflug in den Schwarzwald

Nachdem ich auf Youtube Benjamin Jaworskyjs Video “Deutschlands schönste Landschaften” gesehen hatte, sehnte ich mich wieder nach meiner alten zweiten Heimat, dem Schwarzwald. In Schonach und Umgebung verbrachte ich während meiner Schulzeit alle Ferien und lebte teilweise 2-3 Monate am Stück während meiner Studienzeit dort. Und so stand mein nächstes Ausflugsziel fest. Ich wollte wieder nach Schonach.

Jaguar im Schnee

Dabei wählten wir für das letzte Stück die abenteuerliche Route von Hornberg Niederwasser über die Schöne Aussicht nach Schonach. Diese “Straße” ist eigentlich ein asphaltierter Waldweg, auf dem Winterreifen oder Schneeketten vorgeschrieben ist. Dank Allrad und Winterreifen ließen sich die Steigungen aber problemlos meistern.

Hier der breite flache Teil:

In Schonach erwartete uns erst einmal starker Schneefall. Nach einem kurzen Besuch der Sprungschanze wollten wir weiter zum Blindensee.

Sprungschanze Schonach

Dorthin war allerdings kein Durchkommen, da der Fahrweg nicht geräumt war. So fuhren wir weiter zu den Triberger Wasserfällen.

Triberger Wasserfälle

 

Das Highlight waren allerdings die Eichhörnchen, die sich aus der Hand füttern lassen.

Eichhörnchen Weiterlesen